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US-Börsen - Dow Jones sinkt 0,66 Prozent
Die New Yorker Börse hat am Montag mit Verlusten geschlossen. Der Dow Jones Industrial Index fiel um 117,12 Punkte oder 0,66 Prozent auf 17.730,51 Einheiten. Der S&P-500 Index sank 14,62 Punkte oder 0,70 Prozent auf 2.077,07 Zähler. Der Nasdaq Composite Index knickte 40,46 Einheiten oder 0,79 Prozent auf 5.101,81 Zähler ein.
Während vor dem Wochenende noch der überraschend gute US-Arbeitsmarktbericht gestützt hatte, belastete heute der Verfall des Ölpreises. Am Freitag hatte sich das Ölkartell OPEC auf ihrer Sitzung in Wien zu keiner Reduktion der Fördermengen durchringen können und zum ersten Mal seit Jahren keine Produktionsobergrenze festgelegt.
Entsprechend übernahmen Ölkonzerne die rote Laterne im Dow Jones. Chevron knickten 2,71 Prozent auf 87,28 Dollar ein und Exxon Mobil fielen 2,61 Prozent auf 76,80 Dollar. Außerhalb des Auswahlindex rasselten die Aktien des Erdgasförderers Chesapeake Energy um 6,15 Prozent auf 4,27 Dollar nach unten.
Vom Rohstoffpreisverfall wurden auch die Aktien von Caterpillar in Mitleidenschaft gezogen. Die Papiere des Bau- und Bergbaumaschinenherstellers sackten 2,31 Prozent auf 68,36 Dollar ab. Am oberen Ende des Dow zogen Wal-Mart 1,41 Prozent auf 60,50 Dollar an. Dahinter befestigten sich Verizon 0,77 Prozent auf 46,06 Dollar.
Ansonsten prägten vor allem Firmenübernahmen oder deren Scheitern das Handelsgeschehen. Kartellrechtliche Bedenken bedrohen die Übernahme der Büroartikel-Kette Office Depot durch den größeren Rivalen Staples. Die US-Wettbewerbshüter wollen den 6,3 Milliarden Dollar teuren Deal blockieren, um zu große Marktmacht zu verhindern. Die zuständige Handelsbehörde Federal Trade Commission teilte am Montag mit, ein entsprechendes Verfahren eröffnet zu haben. Die Aktien von Staples büßten daraufhin 13,75 Prozent und die Titel von Office Depot 15,75 Prozent ein.
Die Aktien von Keurig Green Mountain schnellten dagegen an der Nasdaq-100-Spitze um knapp 72 Prozent auf 88,89 Dollar in die Höhe. Eine Investorengruppe um die deutsche Milliardärsfamilie Reimann will den Kaffeekapsel-Hersteller für knapp 14 Milliarden US-Dollar in bar kaufen.
Die Aktien von General Electric (GE) gaben um 0,39 Prozent auf 30,37 Dollar nach. Der geplante milliardenschwere Verkauf der Haushaltsgerätesparte des Mischkonzerns an den schwedischen Konkurrenten Electrolux ist gescheitert. Grund sind die massiven Bedenken der US-Wettbewerbshüter, die eine zu große Marktmacht der Schweden befürchtet hatten.
Motorola-Papiere sanken 2,40 Prozent auf 70,38 Dollar. Der für Funkgeräte bekannte Konzern hatte letzte Woche den Kauf des britischen Produzenten von Sicherheitsfunknetzen Airwave bekannt gegeben.
(Forts.) nuk
ISIN US78378X1072 US6311011026 US2605661048
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