, boerse-express
Der Ausflug über 2500 Punkte war ein kurzer, Vorfreude bei voestalpine und der Telekom traut man nicht so ganz
Aktienanleger haben nach den Kursgewinnen der vergangenen Woche am Montag eine Verschnaufpause eingelegt. Wie auch die weltweite Konjunktur, wenn es nach den jüngsten OECD-Prognosen geht, die unter den Werten vom Juni liegen - siehe related stories. Übrigens startete dann auch die USA im Minus: Nach den überraschend starken Arbeitsmarktdaten vom Freitag ist die Wahrscheinlichkeit deutlich gestiegen, dass die US-Notenbank schon im Dezember die Zinswende einleiten wird und die Ära des billigen Geldes allmählich endet, heißt es. Die Wahrscheinlichkeit einer Dezember-Zinsanhebung liegt aktuell bei 70 Prozent.
Der ATX fiel damit schlussendlich wieder unter die Marke von 2500 Punkten, die er am Freitag kurz, und heute bereits etwas länger wieder 'mal von oben sah.
Sonst war an der News-Front eher tote Hose. Der nächste ATX-Konzern, der seine Quartalsbilanz präsentieren wird, ist die voestalpine. Der Stahlkonzern wird am Mittwoch seine Zahlen für das zweite Geschäftsquartal vorlegen. Im Vorfeld haben sich die Analysten der Baader Bank zur Aktie zu Wort gemeldet. Sie bleibe der "top pick" im Bereich Stahl und Metalle, das Unternehmen entwickle sich "solide in harten Zeiten". Im Verlauf stieg die Aktie um 2,34 Prozent, soviel wie kein anderer ATX-Wert, - Schätzungen zu den Quartalszahlen gibt es auch schon - siehe related stories.
Direkt dahinter notierte Andritz, die um 0,96 Prozent auf 48,43 Euro stieg. Bereits am Freitag hatte der steirischen Anlagenbauers deutlich zugelegt, nachdem dieser in den ersten neun Monaten Gewinn und Umsatz gesteigert hatte. Die Analysten der Baader Bank attestieren dem Konzern eine "gute Rentabilität", allerdings sei diese bereits im Marktkonsensus berücksichtigt. Das Kursziel haben die Analysten dementsprechend mit 48,00 Euro festgelegt.
Die Erste Group hingegen notierte um 0,88 Prozent schwächer, nachdem sie am Freitag noch über neun Prozent gewonnen hatten. Die Bankengruppe hatte mit ihren Zahlen zum dritten Quartal die Erwartungen am Markt übertroffen. Neues 52-Wochenhoch (exakt war es ein 31-Monatshoch) gab es bei Lenzing mit zwischendurch 74,49 Euro.
Ans untere Ende des Kurszettels rutschte die Telekom Austria und verlor 5,37 Prozent. Am Wochenende berichtete "Die Presse", dass der Mehrheitseigentümer America Movil eine Wertberichtigung in der Höhe von rund einer Milliarde Euro sowie eine Kapitalerhöhung fordert. Der mexikanische Telekomkonzern hält 59,7 Prozent an der Telekom Austria. Die Telekom selbst sagte dazu, derzeit keine Kapitalerhöhung zu planen - das wurde am Markt nicht einmal ignoriert.
Zum sonstigen Umfeld: Brent notierte bei unveränderten 47,42 US-Dollar je Barrel - die OMV verlor 0,89 Prozent, bei SBO waren es 0,93 Prozent; Der Rubel büßte gegen den Euro knapp 0,3 Prozent ein und droht wieder über 70 je Euro zu steigen - Immofinanz verlor 1,7 Prozent, bei Raiffeisen Bank International waren es 2,79 Prozent; Die türkische Lira wiederum verlor den dritten Tag en suite - diesmal knapp 0,2 Prozent - Do&Co verlor 0,59 Prozent.
Last but not least: In Lissabon belastete Spekulationen auf einen Sturz der portugiesischen Mitte-Rechts-Regierung Aktien und Anleihen. Der Leitindex fiel knapp vier Prozent und damit deutlich stärker als seine europäischen Pendants. Die Renditen der Anleihen zogen wieder kräftig an. Anleger fürchten, dass ein spar-kritischer Kurs der linken Parteien die zaghafte wirtschaftliche Erholung des Landes gefährden könnte.
Sonst war an der News-Front eher tote Hose. Der nächste ATX-Konzern, der seine Quartalsbilanz präsentieren wird, ist die voestalpine. Der Stahlkonzern wird am Mittwoch seine Zahlen für das zweite Geschäftsquartal vorlegen. Im Vorfeld haben sich die Analysten der Baader Bank zur Aktie zu Wort gemeldet. Sie bleibe der "top pick" im Bereich Stahl und Metalle, das Unternehmen entwickle sich "solide in harten Zeiten". Im Verlauf stieg die Aktie um 2,34 Prozent, soviel wie kein anderer ATX-Wert, - Schätzungen zu den Quartalszahlen gibt es auch schon - siehe related stories.
Direkt dahinter notierte Andritz, die um 0,96 Prozent auf 48,43 Euro stieg. Bereits am Freitag hatte der steirischen Anlagenbauers deutlich zugelegt, nachdem dieser in den ersten neun Monaten Gewinn und Umsatz gesteigert hatte. Die Analysten der Baader Bank attestieren dem Konzern eine "gute Rentabilität", allerdings sei diese bereits im Marktkonsensus berücksichtigt. Das Kursziel haben die Analysten dementsprechend mit 48,00 Euro festgelegt.
Die Erste Group hingegen notierte um 0,88 Prozent schwächer, nachdem sie am Freitag noch über neun Prozent gewonnen hatten. Die Bankengruppe hatte mit ihren Zahlen zum dritten Quartal die Erwartungen am Markt übertroffen. Neues 52-Wochenhoch (exakt war es ein 31-Monatshoch) gab es bei Lenzing mit zwischendurch 74,49 Euro.
Ans untere Ende des Kurszettels rutschte die Telekom Austria und verlor 5,37 Prozent. Am Wochenende berichtete "Die Presse", dass der Mehrheitseigentümer America Movil eine Wertberichtigung in der Höhe von rund einer Milliarde Euro sowie eine Kapitalerhöhung fordert. Der mexikanische Telekomkonzern hält 59,7 Prozent an der Telekom Austria. Die Telekom selbst sagte dazu, derzeit keine Kapitalerhöhung zu planen - das wurde am Markt nicht einmal ignoriert.
Zum sonstigen Umfeld: Brent notierte bei unveränderten 47,42 US-Dollar je Barrel - die OMV verlor 0,89 Prozent, bei SBO waren es 0,93 Prozent; Der Rubel büßte gegen den Euro knapp 0,3 Prozent ein und droht wieder über 70 je Euro zu steigen - Immofinanz verlor 1,7 Prozent, bei Raiffeisen Bank International waren es 2,79 Prozent; Die türkische Lira wiederum verlor den dritten Tag en suite - diesmal knapp 0,2 Prozent - Do&Co verlor 0,59 Prozent.
Last but not least: In Lissabon belastete Spekulationen auf einen Sturz der portugiesischen Mitte-Rechts-Regierung Aktien und Anleihen. Der Leitindex fiel knapp vier Prozent und damit deutlich stärker als seine europäischen Pendants. Die Renditen der Anleihen zogen wieder kräftig an. Anleger fürchten, dass ein spar-kritischer Kurs der linken Parteien die zaghafte wirtschaftliche Erholung des Landes gefährden könnte.