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Ein Crash geht um die Welt … und macht vor Wien nicht halt: Die Liste der 5 und mehr Prozent-Verlierer ist ewig lang
Die Furcht vor einem heftigen Konjunktureinbruch in China hat heute massive Schockwellen über die Finanzmärkte gejagt. Anleger warfen weltweit Aktien im hohen Bogen aus ihren Depots. Auch an den Rohstoffmärkten brachen die Preise für Öl und Kupfer ein. Der DAX rutschte auf rund 9400 Zähler und damit weit unter die psychologisch wichtige Marke von 10.000 Punkten.
Damit sind die seit Jahresanfang angehäuften Gewinne aufgezehrt. Auch an der Wall Street gingen die Kurse dramatisch in die Knie: Dow-Jones - und S&P500 verloren allein in den ersten Handelsminuten rund 6 Prozent, der Dow ging um mehr als 1000 Punkte in die Knie. An der Nasdaq ging es mehr als 8 Prozent abwärts.
"Wir sind mitten in einer Panikattacke und China ist das Epizentrum", erklärten die Analysten von JP Morgan Cazenove. Die Furcht vor den Folgen einer Wachstumsdelle in China für die gesamte Weltwirtschaft mache die Investoren höchst nervös, sagte Tobias Basse von der NordLB. Dort ging's heute mit den Minusvorzeichen auch los - der Shanghai-Composite sackte um 8,5 Prozent ab.
Während auch die Ölpreise wieder deutlich unter Druck gerieten, legte der Euro gegen den US-Dollar weiter zu, was Europas exportorientierte Titel zusätzlich belastete - Rubel und türkische Lira fielen ebenfalls gegen den Euro (siehe related stories). Spekulationen, die US-Notenbank könnte die für diesen Herbst erwartete Zinserhöhung verschieben, belasten aktuell den Dollar.
Do&Co fand sich mit minus 8,59 Prozent nicht am untersten Ende des Kurszettels (die türkische Lira fällt weiter). Das schaffte Polytec mit minus 9,29 Prozent (Automobile wie auch Luxusgüterunternehmen stehen besonders unter Druck, da dort um den Absatz und vor allem die Margen in China gefürchtet wird). Palfinger gab um 3,89 Prozent nach, bei der Immofinanz waren es 3,48 Prozent, Raiffeisen büßte 6,53 Prozent ein (jeweils haben wir starkes Rubel-Exposure).
Rohstoffwerte fanden sich europaweit auf den Verkaufslisten der Anleger. In Wien verlor voestalpine 7,62 Prozent, RHI gab 4,79 Prozent nach, bei Lenzing waren es 6,98 Prozent. Auch die OMV notierte angesichts der klar tieferen Rohölnotierungen 4,56 Prozent schwächer.
Während auch die Ölpreise wieder deutlich unter Druck gerieten, legte der Euro gegen den US-Dollar weiter zu, was Europas exportorientierte Titel zusätzlich belastete - Rubel und türkische Lira fielen ebenfalls gegen den Euro (siehe related stories). Spekulationen, die US-Notenbank könnte die für diesen Herbst erwartete Zinserhöhung verschieben, belasten aktuell den Dollar.
Do&Co fand sich mit minus 8,59 Prozent nicht am untersten Ende des Kurszettels (die türkische Lira fällt weiter). Das schaffte Polytec mit minus 9,29 Prozent (Automobile wie auch Luxusgüterunternehmen stehen besonders unter Druck, da dort um den Absatz und vor allem die Margen in China gefürchtet wird). Palfinger gab um 3,89 Prozent nach, bei der Immofinanz waren es 3,48 Prozent, Raiffeisen büßte 6,53 Prozent ein (jeweils haben wir starkes Rubel-Exposure).
Rohstoffwerte fanden sich europaweit auf den Verkaufslisten der Anleger. In Wien verlor voestalpine 7,62 Prozent, RHI gab 4,79 Prozent nach, bei Lenzing waren es 6,98 Prozent. Auch die OMV notierte angesichts der klar tieferen Rohölnotierungen 4,56 Prozent schwächer.