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Espresso: DB Morning Daily: FX Market Outlook

Das Wirtschaftswachstum der Türkei hat sich im dritten Quartal überraschend schwach entwickelt. So verlangsamte sich der Zuwachs der Wirtschaftsleistung von annualisiert 4,8% im ersten und 2,2% im zweiten Jahresviertel auf 1,7% im Sommerquartal per Ende September. Die Daten teilte das Statistikinstitut der Türkei am Mittwoch mit. Damit blieb das Wachstum deutlich hinter den Markterwartungen von etwa drei Prozent zurück.

 

Die Haupttreiber blieben die Nettoexporte, während der private Konsum und die Investitionen weiterhin enttäuschten. Zentralbankchef Erdem Basci nannte nach Angaben der Zeitung "Hürriyet" zusätzlich einen Einbruch in der Landwirtschaft als Grund für die Abschwächung im dritten Quartal. Unterstützt von einer steigenden Auslandsnachfrage und letztlich einer mittelfristig geldpolitischen Lockerung sollte die Wirtschaft wieder an Fahrt gewinnen. Für das Gesamtjahr erwarten Experten ein Wachstum von etwa drei Prozent, nach 4,1% im Jahr 2013. Die Türkische Lira ist gegen über dem Euro seit zwei Wochen wieder zurückgefallen.

 

FX-Quickcheck: EUR/USD

 

Der starke Dollar sorgt weiter für sinkende Einfuhrpreise in den Vereinigten Staaten. Die Importpreise gingen im November um 1,5% gegenüber dem Vormonat zurück. Erwartet wurde nur ein Rückgang um 1,7%, nach einem Minus von revidiert 1,2% (zunächst: -1,3%) im Vormonat. Für Oktober wurde gemeldet, dass die Lagerbestände der US-Unternehmen wie erwartet um 0,2% gegenüber dem Vormonat gestiegen sind, nach einem Plus von 0,3% im September. Die Lagerbestände werden als Indikator für zukünftiges Einkaufsverhalten der Unternehmen gedeutet.

 

Unterhalb von 1,2240/45 (Tiefs vom 8. Dezember 2014 und 10. August 2012) trifft EUR/USD am Tief vom 2. August 2012 bei 1,2132 auf die nächste wichtige Unterstützung. Der nächste markante Widerstand findet sich am Hoch vom 19. November 2014 bei 1,2599.

 

FX-Quickcheck: EUR/JPY

 

Nach einem kräftigen Anstieg im Vormonat sind die Aufträge im japanischen Maschinenbau im Oktober wieder gesunken. Die sogenannten Maschinenaufträge gingen um 2,9% zurück, wie die japanische Regierung am Donnerstag mitteilte. Im September war noch ein Anstieg um 8,0% verzeichnet worden. In der sogenannten Kernrate (ohne die schwankungsanfälligen Aufträge für Schiffe und von Stromunternehmen) verringerten sich die Maschinenaufträge um 6,4%. Erwartet wurde nur ein Minus von 2,1%, nach einem Anstieg um 2,9% im Vormonat.

 

Oberhalb des Hochs vom 8. Dezember 2014 bei 149,79 trifft EUR/JPY am Hoch vom 22. September 2008 bei 156,87 auf den nächsten markanten Widerstand. Die nächste wichtige Unterstützung lässt sich am Tief vom 24. November 2014 bei 145,56 lokalisieren.

 

FX-Quickcheck: EUR/GBP

 

Großbritannien sollte den chinesischen Botschafter einbestellen und eine Protestnote überreichen, sagt Richard Ottaway, der Chef des Außenausschusses des Parlaments in London. China hatte einer Delegation von Parlamentariern die Einreise nach Hongkong verweigert, die dort Beziehungen zu ihrer ehemaligen Kolonie pflegen wollten. Der Vorfall sei eine Beleidigung des Parlaments und ganz Englands, so Ottaway. Im Parlament wurde eine dreistündige Notsitzung einberufen. Die Regierung hatte bereits auf diplomatischen Kanälen auf das Problem aufmerksam gemacht, geht vielen jedoch nicht weit genug.

 

EUR/GBP sieht sich am Tief vom 3. Dezember 2014 bei 0,7829 der nächsten wichtigen Unterstützung gegenüber. Der nächste markante Widerstand liegt am Hoch vom 1. Dezember 2014 bei 0,7977.

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