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Warimpex weiter vom Rubel belastet - Minus fällt noch größer aus
Das dritte Quartal 2014 bedeutete für die Warimpex Finanz- und Beteiligungs AG eine Fortsetzung der ersten Jahreshälfte: Auf der einen Seite konnte das Unternehmen eine positive operative Entwicklung mit guter Hotelperformance verbuchen, auf der anderen Seite führte ein schwacher russischer Rubel zu Fremdwährungsverlusten - allerdings nicht cash-wirksam - sowie auch zu niedrigeren Immobilienbewertungen in Russland.
Insgesamt entwickelten sich im dritten Quartal Auslastung und Zimmerpreise weitgehend konstant. Aufgrund von Hotelverkäufen und einer damit einhergehend geringeren Zimmeranzahl gingen in den ersten drei Quartalen die Umsatzerlöse aus dem Bereich Hotels gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres um 10 Prozent auf 47,4 Millionen Euro zurück - unter quotaler Einbeziehung aller Joint Ventures um 5 Prozent. Die gute Performance der bestehenden Hotels lässt sich insbesondere am Net Operating Profit pro verfügbarem Zimmer aus dem Segmentbericht der ersten neun Monate ablesen, der um 4 Prozent zulegen konnte. m Das EBITDA erhöhte sich um 7 Prozent auf 13,6 Millionen Euro, auch der Cashflow aus betrieblicher Geschäftstätigkeit konnte von 6,9 auf 14,2 Millionen Euro mehr als verdoppelt werden. Aufgrund von geringeren Erträgen aus dem Verkauf von Immobilien und einem neutralen Bewertungsergebnis verringerte sich das EBIT von 8,4 Millionen Euro auf 4,5 Millionen Euro. Mit einem gegenüber den ersten drei Quartalen 2013 verbesserten Finanzergebnis in Höhe von -16,2 Millionen Euro ergibt sich daraus ein negatives Periodenergebnis in Höhe von -10,9 Millionen Euro. Das sind um 38 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum.
Nach der erfolgreichen Vertragsunterzeichnung mit einem der größten privaten russischen Pensionsfonds für den Verkauf der beiden Bürotürme Jupiter 1 und 2 in der AIRPORTCITY St. Petersburg zu einem Preis von rund 70 Millionen Euro, arbeitet Warimpex - nach Erhalt der ersten Zahlungen - nun am Closing der Transaktion. Das Geschäft steht noch unter den bei derartigen Transaktionen üblichen Voraussetzungen. Parallel dazu plant Warimpex gemeinsam mit den Joint Venture Partnern den weiteren Ausbau der AIRPORTCITY St. Petersburg.
Die Buchungslage der Hotels in Ekaterinburg und St. Petersburg wurde bisher durch die Stagnation der russischen Wirtschaft nicht beeinflusst, jedoch sank in den ersten drei Quartalen der durchschnittliche Euro-Zimmerpreis im angelo Hotel Ekaterinburg aufgrund der Rubelschwäche um rund 20 Prozent. Im Crowne Plaza St. Petersburg konnte jedoch der Betriebsgewinn auch in Euro auf Vorjahresniveau gehalten werden. Insgesamt verlor der Rubel gegenüber dem Euro seit Jahresbeginn rund 40 Prozent an Wert. In Karlsbad ist ein starker Rückgang russischer und ukrainischer Gäste zu verzeichnen. --new_page-- Im Segment Development konzentriert sich Warimpex auf Projekte, die bereits vor Fertigstellung vermietet wurden, wie dies in der AIRPORTCITY St. Petersburg mit dem Büroturm "Zeppelin" und auch in Budapest der Fall ist. So wird in Budapest der Bürokomplex Erzsébet revitalisiert, wo Warimpex mit der langfristigen Vermietung an die ungarische Tochter einer großen französischen Versicherung bereits im ersten Halbjahr 2014 einen der größten Mietverträge der letzten Jahre am ungarischen Büromarkt abschließen konnte. In Krakau arbeitet Warimpex an zwei Büroprojekten, die bis Ende 2015 bis zur Baureife gebracht werden sollen.
Zum Ausblick heißt es: Wir erleben derzeit ein gutes Umfeld für neue Developments, aber auch Immobilienverkäufe, und wollen dies mit Maß und Ziel nützen. Wichtig sind dabei das entsprechende Vertrauen des Marktes in unsere Projekte - wie zuletzt in St. Petersburg - sowie die Diversifikation unseres Portfolios zwischen Immobilienbestand und Entwicklungsprojekten. So werden wir auch künftig laufende Projekte bis zur Marktreife vorantreiben und uns gleichzeitig auf Stabilität und stete Steigerung der Cashflows unserer Hotels konzentrieren.
Insgesamt entwickelten sich im dritten Quartal Auslastung und Zimmerpreise weitgehend konstant. Aufgrund von Hotelverkäufen und einer damit einhergehend geringeren Zimmeranzahl gingen in den ersten drei Quartalen die Umsatzerlöse aus dem Bereich Hotels gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres um 10 Prozent auf 47,4 Millionen Euro zurück - unter quotaler Einbeziehung aller Joint Ventures um 5 Prozent. Die gute Performance der bestehenden Hotels lässt sich insbesondere am Net Operating Profit pro verfügbarem Zimmer aus dem Segmentbericht der ersten neun Monate ablesen, der um 4 Prozent zulegen konnte. m Das EBITDA erhöhte sich um 7 Prozent auf 13,6 Millionen Euro, auch der Cashflow aus betrieblicher Geschäftstätigkeit konnte von 6,9 auf 14,2 Millionen Euro mehr als verdoppelt werden. Aufgrund von geringeren Erträgen aus dem Verkauf von Immobilien und einem neutralen Bewertungsergebnis verringerte sich das EBIT von 8,4 Millionen Euro auf 4,5 Millionen Euro. Mit einem gegenüber den ersten drei Quartalen 2013 verbesserten Finanzergebnis in Höhe von -16,2 Millionen Euro ergibt sich daraus ein negatives Periodenergebnis in Höhe von -10,9 Millionen Euro. Das sind um 38 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum.
Nach der erfolgreichen Vertragsunterzeichnung mit einem der größten privaten russischen Pensionsfonds für den Verkauf der beiden Bürotürme Jupiter 1 und 2 in der AIRPORTCITY St. Petersburg zu einem Preis von rund 70 Millionen Euro, arbeitet Warimpex - nach Erhalt der ersten Zahlungen - nun am Closing der Transaktion. Das Geschäft steht noch unter den bei derartigen Transaktionen üblichen Voraussetzungen. Parallel dazu plant Warimpex gemeinsam mit den Joint Venture Partnern den weiteren Ausbau der AIRPORTCITY St. Petersburg.
Die Buchungslage der Hotels in Ekaterinburg und St. Petersburg wurde bisher durch die Stagnation der russischen Wirtschaft nicht beeinflusst, jedoch sank in den ersten drei Quartalen der durchschnittliche Euro-Zimmerpreis im angelo Hotel Ekaterinburg aufgrund der Rubelschwäche um rund 20 Prozent. Im Crowne Plaza St. Petersburg konnte jedoch der Betriebsgewinn auch in Euro auf Vorjahresniveau gehalten werden. Insgesamt verlor der Rubel gegenüber dem Euro seit Jahresbeginn rund 40 Prozent an Wert. In Karlsbad ist ein starker Rückgang russischer und ukrainischer Gäste zu verzeichnen. --new_page-- Im Segment Development konzentriert sich Warimpex auf Projekte, die bereits vor Fertigstellung vermietet wurden, wie dies in der AIRPORTCITY St. Petersburg mit dem Büroturm "Zeppelin" und auch in Budapest der Fall ist. So wird in Budapest der Bürokomplex Erzsébet revitalisiert, wo Warimpex mit der langfristigen Vermietung an die ungarische Tochter einer großen französischen Versicherung bereits im ersten Halbjahr 2014 einen der größten Mietverträge der letzten Jahre am ungarischen Büromarkt abschließen konnte. In Krakau arbeitet Warimpex an zwei Büroprojekten, die bis Ende 2015 bis zur Baureife gebracht werden sollen.
Zum Ausblick heißt es: Wir erleben derzeit ein gutes Umfeld für neue Developments, aber auch Immobilienverkäufe, und wollen dies mit Maß und Ziel nützen. Wichtig sind dabei das entsprechende Vertrauen des Marktes in unsere Projekte - wie zuletzt in St. Petersburg - sowie die Diversifikation unseres Portfolios zwischen Immobilienbestand und Entwicklungsprojekten. So werden wir auch künftig laufende Projekte bis zur Marktreife vorantreiben und uns gleichzeitig auf Stabilität und stete Steigerung der Cashflows unserer Hotels konzentrieren.
Relevante Links: Warimpex Finanz- und Beteiligungs AG