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Volkswagen schlägt die Erwartungen - Aktie legt zu
Mit der Volkswagen AG hat der marktführende europäische Autohersteller im dritten Quartal dank einer starken Entwicklung seiner Tochtergesellschaften die Erwartungen des Marktes übertroffen. Das operative Ergebnis (IFRS) gab der Konzern am Mittwoch in Wolfsburg mit 3,23 Mrd. Euro an, was einer Steigerung zum Vorjahr von 16 Prozent entspricht. Insgesamt 13 von Bloomberg News zusammengestellte Schätzungen von Analysten hatten im Mittel 2,81 Mrd. Euro erwarten lassen. Der Umsatz stieg laut der Mitteilung um 4,1 Prozent auf 48,9 Mrd. Euro.
“Wir haben uns im bisherigen Jahresverlauf ordentlich entwickelt. Aber wir müssen weiter intensiv daran arbeiten, jetzt die Basis dafür zu schaffen, dass wir die großen technologischen und wirtschaftlichen Herausforderungen der Automobilindustrie stemmen können‘‘, wurde Volkswagen- Konzernchef Martin Winterkorn in der Mitteilung zitiert.
Mit schnellen Umsatzsteigerungen wollte Volkswagen in den letzten Jahren vor allem dem Ziel näher kommen, den japanischen Konkurrenten Toyota Motor Corp. als größten globalen Autohersteller abzulösen. Die Wolfsburger arbeiten nun vermehrt an einer Gewinnsicherung angesichts steigender Kosten, die nicht zuletzt auf das Konto von mehr Forschung und Entwicklung wegen strengerer Emissionsrichtlinien gehen. So plant Winterkorn Kostenreduzierungen und Produktivitätssteigerungen für Gewinnsteigerungen um fünf Mrd. Euro bis zum Jahr 2018.
Am Aktienmarkt wurde die Bilanz mit hohen Kursgewinnen für die Volkswagen-Aktie entgegengenommen. In der Spitze legte der Titel 4,8 Prozent zu, und zuletzt ergaben sich noch 3,9 Prozent auf 168,30 Euro. Seit Jahresbeginn waren Volkswagen-Aktien um 17 Prozent gefallen. Daraus ergab sich eine Marktkapitalisierung von 80 Mrd. Euro.
Volkswagen bestätigte überdies die eigenen Prognosen, nach denen der operative Gewinn im laufenden Jahr zwischen 5,5 und 6,5 Prozent des Umsatzes liegen soll, der seinerseits um drei Prozent fallen oder steigen könne.
Dank eines robusten Absatzwachstums in China und der weltweit hohen Nachfrage für Fahrzeuge der Konzernmarken Audi und Porsche bleibt bei Volkswagen das Absatzziel von mehr als zehn Mio. Auslieferungen im Gesamtjahr 2014 im Blick. Das wäre vier Jahre vor den ursprünglichen Planungen im Konzern.
Volkswagen will im kommenden Jahr insgesamt mehr als 100 neue oder erneuerte Modelle auf den Markt bringen und damit Toyota weiter unter Druck setzen. Unter anderem geplant ist der Nachfolger des großen SUV Audi Q7 und des Mittelklassewagens Audi A4.
Hinweis: Europas Familienbetriebe im Aktien-Check - siehe unten.
“Wir haben uns im bisherigen Jahresverlauf ordentlich entwickelt. Aber wir müssen weiter intensiv daran arbeiten, jetzt die Basis dafür zu schaffen, dass wir die großen technologischen und wirtschaftlichen Herausforderungen der Automobilindustrie stemmen können‘‘, wurde Volkswagen- Konzernchef Martin Winterkorn in der Mitteilung zitiert.
Mit schnellen Umsatzsteigerungen wollte Volkswagen in den letzten Jahren vor allem dem Ziel näher kommen, den japanischen Konkurrenten Toyota Motor Corp. als größten globalen Autohersteller abzulösen. Die Wolfsburger arbeiten nun vermehrt an einer Gewinnsicherung angesichts steigender Kosten, die nicht zuletzt auf das Konto von mehr Forschung und Entwicklung wegen strengerer Emissionsrichtlinien gehen. So plant Winterkorn Kostenreduzierungen und Produktivitätssteigerungen für Gewinnsteigerungen um fünf Mrd. Euro bis zum Jahr 2018.
Am Aktienmarkt wurde die Bilanz mit hohen Kursgewinnen für die Volkswagen-Aktie entgegengenommen. In der Spitze legte der Titel 4,8 Prozent zu, und zuletzt ergaben sich noch 3,9 Prozent auf 168,30 Euro. Seit Jahresbeginn waren Volkswagen-Aktien um 17 Prozent gefallen. Daraus ergab sich eine Marktkapitalisierung von 80 Mrd. Euro.
Volkswagen bestätigte überdies die eigenen Prognosen, nach denen der operative Gewinn im laufenden Jahr zwischen 5,5 und 6,5 Prozent des Umsatzes liegen soll, der seinerseits um drei Prozent fallen oder steigen könne.
Dank eines robusten Absatzwachstums in China und der weltweit hohen Nachfrage für Fahrzeuge der Konzernmarken Audi und Porsche bleibt bei Volkswagen das Absatzziel von mehr als zehn Mio. Auslieferungen im Gesamtjahr 2014 im Blick. Das wäre vier Jahre vor den ursprünglichen Planungen im Konzern.
Volkswagen will im kommenden Jahr insgesamt mehr als 100 neue oder erneuerte Modelle auf den Markt bringen und damit Toyota weiter unter Druck setzen. Unter anderem geplant ist der Nachfolger des großen SUV Audi Q7 und des Mittelklassewagens Audi A4.
Hinweis: Europas Familienbetriebe im Aktien-Check - siehe unten.