, boerse-express
Es scheint fix: EZB senkt den Leitzins und führt negative Einlagenzinsen ein
Die Europäische Zentralbank (EZB) will einem Magazinbericht zufolge ihren Leitzins von derzeit 0,25 auf 0,15 Prozent senken. Auf der Sitzung am 5. Juni solle ferner ein negativer Einlagenzins von minus 0,1 Prozent beschlossen werden, berichtete der "Spiegel" unter Berufung auf Empfehlungen für den EZB-Rat von EZB-Chefvolkswirt Peter Praet.
Die Notenbanker wollen etwas gegen die Euro-Stärke unternehmen und die Gefahr einer Deflation abwenden. Bereits vor Tagen hatte Reuters gemeldet, dass die EZB eine Zinssenkung sowie weitere Maßnahmen vorbereitet, darunter die Senkung des Einlagensatzes von derzeit null Prozent.
Damit würde Banken, die überschüssiges Geld bei der Zentralbank parken, de facto ein Strafzins auferlegt. Die Institute sollen so dazu gebracht werden, wieder mehr Kredite zu vergeben. Der Leitzins liegt bereits jetzt mit 0,25 Prozent so niedrig wie nie zuvor. Den internen Informationen zufolge hat die EZB eine Herabsetzung auf 0,15 oder 0,1 Prozent erwogen.
Das Magazin berichtete ferner, EZB-Chef Mario Draghi überlege, die Zahl der Ratssitzungen, auf denen geldpolitische Beschlüsse gefasst werden, künftig auf drei oder vier Termine im Jahr beschränken. Ziel sei es, Spekulationen an den Märkten zu dämpfen. Bisher finden die Zinssitzungen allmonatlich statt. Draghi hatte bereits im April gesagt, dass eine Reduzierung der Termine möglich sei und auf andere Zentralbanken hingewiesen. Die US-Notenbank (Fed) etwa hat acht solcher Zinstreffen im Jahr, die Schweizerische Nationalbank (SNB) sogar nur vier.
Von der EZB war dazu am Sonntag zunächst kein Statement zu erhalten.
Die Notenbanker wollen etwas gegen die Euro-Stärke unternehmen und die Gefahr einer Deflation abwenden. Bereits vor Tagen hatte Reuters gemeldet, dass die EZB eine Zinssenkung sowie weitere Maßnahmen vorbereitet, darunter die Senkung des Einlagensatzes von derzeit null Prozent.
Damit würde Banken, die überschüssiges Geld bei der Zentralbank parken, de facto ein Strafzins auferlegt. Die Institute sollen so dazu gebracht werden, wieder mehr Kredite zu vergeben. Der Leitzins liegt bereits jetzt mit 0,25 Prozent so niedrig wie nie zuvor. Den internen Informationen zufolge hat die EZB eine Herabsetzung auf 0,15 oder 0,1 Prozent erwogen.
Das Magazin berichtete ferner, EZB-Chef Mario Draghi überlege, die Zahl der Ratssitzungen, auf denen geldpolitische Beschlüsse gefasst werden, künftig auf drei oder vier Termine im Jahr beschränken. Ziel sei es, Spekulationen an den Märkten zu dämpfen. Bisher finden die Zinssitzungen allmonatlich statt. Draghi hatte bereits im April gesagt, dass eine Reduzierung der Termine möglich sei und auf andere Zentralbanken hingewiesen. Die US-Notenbank (Fed) etwa hat acht solcher Zinstreffen im Jahr, die Schweizerische Nationalbank (SNB) sogar nur vier.
Von der EZB war dazu am Sonntag zunächst kein Statement zu erhalten.