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News des Tages: Mayr-Melnhof der stabile Kurs und Investitionen, Flughafen Wien und das Milliardengrab, Fidelity und conwert

»Mayr-Melnhof und der stabile Kurs

Die Mayr-Melnhof Gruppe konnte im Geschäftsjahr 2013 sowohl bei Jahresüberschuss als auch bei betrieblichem Ergebnis an die Werte des Vorjahres anschließen. Beide Geschäftssegmente, MM Karton und MM Packaging, haben dazu einen maßgeblichen Beitrag geleistet. Der 20. Ordentlichen Hauptversammlung am 30. April wird eine Dividende je Aktie von 2,40 Euro nach 2,25 Euro je Aktie im Vorjahr vorgeschlagen werden. Darüber hinaus soll anlässlich eines weiteren Jahrzehnts Notierung der Mayr-Melnhof Karton ein Jubiläumsbonus von ebenfalls 2,40 Euro je Aktie ausgeschüttet werden - sohin insgesamt 4,80 Euro je Aktie. Der Umsatz lag mit 1,999 Mrd. Euro um 2,4 % über dem Vorjahreswert. Dieser Anstieg resultiert im Wesentlichen aus Mengensteigerungen in beiden Divisionen. Mit 165,4 Mio. lag das betriebliche Ergebnis um 3,0% unter dem Vorjahr. Das Ergebnis vor Steuern erreichte 156,4 Mio. nach 161,3 Mio. im Vorjahr. Die Steuern vom Einkommen und Ertrag reduzierten sich von 41,0 Mio. Euro auf 33,5 Mio. Euro, wobei dieser Rückgang insbesondere auf eine einmalige Steuerrückvergütung im laufenden Jahr zurückzuführen ist. Entsprechend verringerte sich der effektive Konzernsteuersatz von 25,4 % auf 21,4 % und in der Folge erhöhte sich der Jahresüberschuss von 120,3 Mio. auf 122,9 Mio. Euro - die Analystenerwartung laut APA-Konsens lag bei 120,57 Millionen Mehr unter http://bit.ly/1qOXGcD

»Mayr-Melnhof investiert 50 Mio. Euro

"Der Ausblick ist fast jedes Jahr der Gleiche. Der Konsum im Heimmarkt Europa bleibt stabil. Es wird aber auch kein spürbares Nachfrageplus geben, also steigt der Wettbewerb." So erklärte der Vorstandschef des börsenotierten Karton- und Verpackungsherstellers Mayr-Melnhof, Wilhelm Hörmanseder, den Ausblick für heuer, wenn alleine am Standort Frohnleiten 50 Mio. Euro investiert werden sollen. Für die Produktion eines neuartigen Kartons namens "Foodboard" fließt die Investition in die steirische Gemeinde nahe Graz, erklärte Mayr-Melnhof-Karton-Vorstand Franz Rappold. Es handle sich um einen wiederverwertbaren Karton, der Lebensmittel in seinem Inneren durch eine spezielle, gänzlich selbst entwickelte und neuartige Beschichtung schütze. Bei dem Produkt, das ab November produziert werden soll, handle es sich um einen "USP", so Rappold - also ein Alleinstellungsmerkmal für den Kartonkonzern. Mehr unter  http://bit.ly/1dkkQPc

»Flughafen-Gegner sehen ein „Milliardengrab“

Die Flughafengegner in Wien sehen nach dem „Millionengrab Skylink“ das nächste, dieses Mal, „Milliardengrab für den Steuerzahler“: den geplanten Bau der dritten Start- und Landebahn in Schwechat. In einer Pressekonferenz erinnert der Dachverband der unabhängigen Bürgerinitiativen am Dienstag an die möglichen Auswirkungen des in den nächsten zehn Jahren bevorstehenden Airport-Ausbaus. Die Kritiker warnen vor Gesundheitsschäden durch Flugverkehr (Lärm und Feinstaub) und deren Behandlungskosten. Auch die Umwelt leide unter den Flugzeugen. Darüber hinaus schreite die "massive Immobilienentwertung" der Flughafen-Anrainer voran. Auf der anderen Seite werde die Luftfahrt-Branche bevorzugt, ärgern sich die Gegner. Der Flughafen bezahle keine Grundsteuer, die Airlines keine Mineralölsteuer auf Kerosin und die Passagiere keine Umsatzsteuer. Die Ticketabgabe lassen sie nicht als Ersatz gelten.. Mehr unter http://bit.ly/1dklbkU

»Fidelity stockt bei conwert auf

Die conwert Immobilien Invest SE teilt mit, dass FIL Investments International für FIL Limited, ("Fidelity") per 13. März 2014 die Schwelle von 5 Prozent überschritten hat. Fidelity sind insgesamt 4.285.009 Aktien der conwert Immobilien Invest SE (dies entspricht auf Basis von insgesamt 85.359.273 conwert-Aktien einem Stimmrechtsanteil von rund 5,02 %) zuzurechnen. Mehr unter http://bit.ly/1efNt3o

»Europas Automarkt gibt weiter Gas

Der europäische Automarkt ist im Februar auf dem Gaspedal geblieben. In der Europäischen Union wurden 861.058 Autos neu zugelassen und damit 8,0 Prozent mehr als vor einem Jahr, wie der Branchenverband ACEA mitteilte. Der vorige Monat war allerdings auch der zweitschlechteste Februar seit Beginn der Aufzeichnungen 2003. Für Österreich wies ACEA ein Riesenplus von 30,2 Prozent aus. Demnach wurden im Februar 27.589 Autos zugelassen, nach 21.196 ein Jahr davor. Der sprunghafte Anstieg ist zum Gutteil auf die Erhöhung der motorbezogenen Versicherungssteuer und der Normverbrauchsabgabe (NoVA) per 1. März zurückzuführen, die das Steuerpaket der Regierung mit sich brachte. Jänner und Februar zusammengerechnet ergab sich hierzulande ein Absatzplus von 5,4 Prozent. Mehr unter ttp://bit.ly/1mfg39G

»Die Analysen des Tages

Heute mit Einschätzungen zu den Aktien von Valneva, Immofinanz, conwert, Erste Group, Lenzing, Mayr-Melnhof, Raiffeisen und dem Verbund. Mehr unter http://bit.ly/1ieKpVY