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Mayr-Melnhof segelt auf stabilem Kurs - einzig die Dividende zischt ab
Die Analysten sind sich weitgehend einig: Der Umsatz soll im Geschäftsjahr 2013 knapp über dem des Vorjahres liegen. Standen 2013 noch 1.952,20 Mio. Euro zu Buche, so erwarten sie für heuer im Schnitt 2.000,95 Mio. Euro. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) soll sich ebenso wie das Betriebsergebnis laut Konsensusschätzung minimal über dem Vorjahresniveau einpendeln. Unter dem Strich erwarten die Analysten einen Nettogewinn von 120,57 Mio. Euro - was eine leichte Zunahme von einem Prozent wäre.
Die Mayr-Melnhof Gruppe konnte im Geschäftsjahr 2013 sowohl bei Jahresüberschuss als auch bei betrieblichem Ergebnis an die Werte des Vorjahres anschließen. Beide Geschäftssegmente, MM Karton und MM Packaging, haben dazu einen maßgeblichen Beitrag geleistet.
Trotz unverändert verhaltenem Privatkonsum und zunehmender Wettbewerbsintensität im Hauptmarkt Europa gelang es, die Kapazitäten des Konzerns in hohem Maße auszulasten und die langjährige Ertragsstärke zu behaupten. Strategiegemäß wurde die Expansion in den Kernkompetenzbereichen Karton und Faltschachtel fortgesetzt. MM Karton konnte zusätzlich zur soliden Position bei Recyclingkarton neue Marktanteile bei Frischfaserkarton erschließen. Mit der Akquisition des Holzstoffwerkes MMK FollaCell in Norwegen wurde zudem die Eigenversorgung mit hochwertigen Holzstofffasern erweitert. Mit den neu errichteten Standorten in Polen und der Türkei sowie Akquisitionen in Vietnam und Kolumbien setzte MM Packaging den Wachstumskurs in Märkten mit Zukunftspotential fort.
Der 20. Ordentlichen Hauptversammlung am 30. April wird eine Dividende je Aktie von 2,40 Euro nach 2,25 Euro je Aktie im Vorjahr vorgeschlagen werden. Darüber hinaus soll anlässlich eines weiteren Jahrzehnts Notierung der Mayr-Melnhof Karton ein Jubiläumsbonus von ebenfalls 2,40 Euro je Aktie ausgeschüttet werden - sohin insgesamt 4,80 Euro je Aktie. --new_page-- Der Umsatz lag mit 1,999 Mrd. Euro um 2,4 % über dem Vorjahreswert. Dieser Anstieg resultiert im Wesentlichen aus Mengensteigerungen in beiden Divisionen. Mit 165,4 Mio. lag das betriebliche Ergebnis um 3,0% unter dem Vorjahr. Das Ergebnis vor Steuern erreichte 156,4 Mio. nach 161,3 Mio. im Vorjahr. Die Steuern vom Einkommen und Ertrag reduzierten sich von 41,0 Mio. EUR auf 33,5 Mio. EUR, wobei dieser Rückgang insbesondere auf eine einmalige Steuerrückvergütung im laufenden Jahr zurückzuführen ist. Entsprechend verringerte sich der effektive Konzernsteuersatz von 25,4 % auf 21,4 % und in der Folge erhöhte sich der Jahresüberschuss von 120,3 Mio. auf 122,9 Mio. Euro - die Analystenerwartung laut APA-Konsens lag bei 120,57 Millionen.
Zum Ausblick heißt es: Infolge stabiler Konsumerwartungen auf den europäischen Hauptmärkten bleibt das Karton- und Faltschachtelgeschäft von hoher Wettbewerbsintensität sowie kurzfristiger, aber steter Disposition der Kunden geprägt. Ziel von MM bleibt es, auch unter diesen Rahmenbedingungen den langfristigen Wachstumskurs fortzusetzen, sowohl organisch durch verstärkte Marktdurchdringung als auch durch Akquisitionen, insbesondere in Wachstumsregionen. Mehrmenge, Produktivitätserhöhungen und kontinuierliche Optimierungen des Produktportfolios in beiden Divisionen sollen dazu beitragen, Marktanteile zu verteidigen bzw. auszubauen und die langfristige Ergebnisdynamik des Konzerns auf hohem Niveau zu halten. Mit der aktuell guten Kapazitätsauslastung unserer Werke sowie einem weitgehend stabilen Kostenbild bei Faserstoffen und Energie entwickelt sich der Konzern entsprechend auf Kurs. Die Investitionstätigkeit wird ungebrochen mit Fokus auf den Einsatz neuester Technologie sowie Verbesserung der Kosteneffizienz fortgesetzt. Darüber hinaus ist für 2014 eine Sonderinvestition in Höhe eines mittleren zweistelligen Millionen-Euro-Betrags für die Einführung von FOODBOARDTM im österreichischen Stammwerk Frohnleiten mit Umsetzungsschwerpunkt im 4. Quartal vorgesehen. Infolge des geplanten Umbaustillstands sowie des Einmalertrags aus der Akquisition des norwegischen Holzstoffwerkes MMK FollaCell im letzten Jahr ist bei MM Karton in 2014 ein betriebliches Ergebnis unter Vorjahr zu erwarten. Demgegenüber sollte sich MM Packaging weiterhin mit einer soliden Operating Margin behaupten.
Die Mayr-Melnhof Gruppe konnte im Geschäftsjahr 2013 sowohl bei Jahresüberschuss als auch bei betrieblichem Ergebnis an die Werte des Vorjahres anschließen. Beide Geschäftssegmente, MM Karton und MM Packaging, haben dazu einen maßgeblichen Beitrag geleistet.
Trotz unverändert verhaltenem Privatkonsum und zunehmender Wettbewerbsintensität im Hauptmarkt Europa gelang es, die Kapazitäten des Konzerns in hohem Maße auszulasten und die langjährige Ertragsstärke zu behaupten. Strategiegemäß wurde die Expansion in den Kernkompetenzbereichen Karton und Faltschachtel fortgesetzt. MM Karton konnte zusätzlich zur soliden Position bei Recyclingkarton neue Marktanteile bei Frischfaserkarton erschließen. Mit der Akquisition des Holzstoffwerkes MMK FollaCell in Norwegen wurde zudem die Eigenversorgung mit hochwertigen Holzstofffasern erweitert. Mit den neu errichteten Standorten in Polen und der Türkei sowie Akquisitionen in Vietnam und Kolumbien setzte MM Packaging den Wachstumskurs in Märkten mit Zukunftspotential fort.
Der 20. Ordentlichen Hauptversammlung am 30. April wird eine Dividende je Aktie von 2,40 Euro nach 2,25 Euro je Aktie im Vorjahr vorgeschlagen werden. Darüber hinaus soll anlässlich eines weiteren Jahrzehnts Notierung der Mayr-Melnhof Karton ein Jubiläumsbonus von ebenfalls 2,40 Euro je Aktie ausgeschüttet werden - sohin insgesamt 4,80 Euro je Aktie. --new_page-- Der Umsatz lag mit 1,999 Mrd. Euro um 2,4 % über dem Vorjahreswert. Dieser Anstieg resultiert im Wesentlichen aus Mengensteigerungen in beiden Divisionen. Mit 165,4 Mio. lag das betriebliche Ergebnis um 3,0% unter dem Vorjahr. Das Ergebnis vor Steuern erreichte 156,4 Mio. nach 161,3 Mio. im Vorjahr. Die Steuern vom Einkommen und Ertrag reduzierten sich von 41,0 Mio. EUR auf 33,5 Mio. EUR, wobei dieser Rückgang insbesondere auf eine einmalige Steuerrückvergütung im laufenden Jahr zurückzuführen ist. Entsprechend verringerte sich der effektive Konzernsteuersatz von 25,4 % auf 21,4 % und in der Folge erhöhte sich der Jahresüberschuss von 120,3 Mio. auf 122,9 Mio. Euro - die Analystenerwartung laut APA-Konsens lag bei 120,57 Millionen.
Zum Ausblick heißt es: Infolge stabiler Konsumerwartungen auf den europäischen Hauptmärkten bleibt das Karton- und Faltschachtelgeschäft von hoher Wettbewerbsintensität sowie kurzfristiger, aber steter Disposition der Kunden geprägt. Ziel von MM bleibt es, auch unter diesen Rahmenbedingungen den langfristigen Wachstumskurs fortzusetzen, sowohl organisch durch verstärkte Marktdurchdringung als auch durch Akquisitionen, insbesondere in Wachstumsregionen. Mehrmenge, Produktivitätserhöhungen und kontinuierliche Optimierungen des Produktportfolios in beiden Divisionen sollen dazu beitragen, Marktanteile zu verteidigen bzw. auszubauen und die langfristige Ergebnisdynamik des Konzerns auf hohem Niveau zu halten. Mit der aktuell guten Kapazitätsauslastung unserer Werke sowie einem weitgehend stabilen Kostenbild bei Faserstoffen und Energie entwickelt sich der Konzern entsprechend auf Kurs. Die Investitionstätigkeit wird ungebrochen mit Fokus auf den Einsatz neuester Technologie sowie Verbesserung der Kosteneffizienz fortgesetzt. Darüber hinaus ist für 2014 eine Sonderinvestition in Höhe eines mittleren zweistelligen Millionen-Euro-Betrags für die Einführung von FOODBOARDTM im österreichischen Stammwerk Frohnleiten mit Umsetzungsschwerpunkt im 4. Quartal vorgesehen. Infolge des geplanten Umbaustillstands sowie des Einmalertrags aus der Akquisition des norwegischen Holzstoffwerkes MMK FollaCell im letzten Jahr ist bei MM Karton in 2014 ein betriebliches Ergebnis unter Vorjahr zu erwarten. Demgegenüber sollte sich MM Packaging weiterhin mit einer soliden Operating Margin behaupten.
Relevante Links: Mayr-Melnhof Karton AG