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Heute Fokus auf: Es ist noch nicht ausgestanden

Die vergangene Woche lief in Wien nicht gut; Rot beherrschte das Geschehen. Und groß ist die Hoffnung nicht, dass sich das kurzfristig ändert. Noch herrscht die Angst, dass eine mögliche Kapitalflucht aus Emerging Markets deren Wirtschaften gehörig treffen würde. Mit unabsehbaren Rückkoppelungsfolgen für die westlichen Industriestaaten.

Die Währungen der Schwellenländer stehen derzeit massiv unter Druck. Die Notenbanken versuchen teils, sich mit Zinserhöhungen gegen die Währungsabwertungen zu stemmen. Besonders drastische Schritte ergriff die Türkei mit einer Zinserhöhung von 4,5 auf 10,0 Prozent; Um die anhaltenden Kapitalabflüsse aus der Türkei zu stoppen. Nachdem die Türkische Lira als unmittelbare Reaktion zunächst aufwertete, verlor sie ab der Wochenmitte aber bereits wieder an Wert. Und die Stimmung an den Märkten verkrampfte wieder.

Nicht nur die US-Börsen stimmen kurzfristig negativ - der Dow Jones verlor zu Wochenschluss beinahe einen Prozent - und ist damit Auftaktgeber in der neuen Woche. Der ATX selbst verlor zu Wochenschluss zwar etwas weniger, 0,86 Prozent sind aber auch nicht nichts.

Auch die Analysten sind kurzfristig eher skeptisch, sehen die Situation aber nicht kritisch, eher als Phase der Gewinnmitnahmen, die von einem neuen Aufschwung abgelöst wird - siehe related stories.

Der Future zeigte um Mitternacht jedenfalls auf eine drei Punkte niedrigere Eröffnung im ATX.

Die heutigen Konjunkturdaten

10:00 - den Einkaufsmanagerindex aus dem Jänner gibt es aus Deutschland und der Eurozone

15:00 - USA ISM Index Januar

16:00 - USA Bauausgaben Dezember