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US-Börsen - Starke Konjunkturdaten treiben Wall Street an


Die New Yorker Aktienbörse hat am Freitag mit festeren Kursen geschlossen. Nach dem kleinen Rücksetzer am Vortag hat die Wall Street ihren Höhenflug fortgesetzt. Der Dow Jones Industrial Index stieg dank starker Konjunkturdaten 121,18 Punkte oder 0,80 Prozent auf 15.354,40 Einheiten und markierte ein neues Rekordhoch. Der S&P-500 Index kletterte 15,65 Punkte oder 0,95 Prozent auf 1.666,12 Zähler und erreichte ebenfalls ein neues Allzeithoch. Der Nasdaq Composite Index gewann um 33,73 Einheiten oder 0,97 Prozent auf 3.498,97 Zähler.

Das von der Universität Michigan ermittelte Konsumklima hatte sich im Mai deutlich aufgehellt und den höchsten Stand seit Juli 2007 erreicht. Die Markterwartungen wurden klar übertroffen. Außerdem hatte der Sammelindex der wirtschaftlichen Frühindikatoren im April überraschend deutlich zugelegt. Nach Einschätzung von Experten sind insbesondere die Frühindikatoren ein gutes Signal für die weltgrößte Volkswirtschaft.

Zudem hob Anlagestratege Thomas Lee von der US-Bank JPMorgan sein Jahresendziel für den S&P 500 von 1.580 auf 1.715 Punkte an. Der aktuelle Bullenmarkt laufe insbesondere seit Anfang 2013 stärker als von ihm erwartet, schrieb der Experte. Insbesondere Werte aus den Bereichen Technologie, Gesundheit und Finanzen böten ein attraktives Chance-Risiko-Profil.

Die Aktien der Supermarktkette J.C. Penney rutschten nach schwachen Zahlen um 4,15 Prozent ab. Der Konzern kämpft mit einem sinkenden Absatz und den Altlasten seines früheren Konzernchefs Ron Johnson. Im abgelaufenen ersten Quartal hatte sich der Verlust mehr als verdoppelt.

Die Yahoo-Titel verloren leicht um 0,23 Prozent. Der Internet-Konzern konnte eine drohende Strafzahlung von 2,7 Milliarden US-Dollar in Mexiko abwenden. Das Oberste Gericht hatte das vorherige Urteil eines Gerichts in Mexiko-Stadt zugunsten mexikanischer Spezialisten für Branchenbücher kassiert. Dass Northrop Grumman sein Aktienrückkauf-Programm aufstockte, ließ indes die Papiere des Rüstungskonzerns um 3,42 Prozent steigen.

Bei Dell stand nach einem Gewinneinbruch für das erste Quartal ein unauffälliges Kursminus von 0,22 Prozent zu Buche. Börsianer sagten, beim Computerspezialisten stünden derzeit weniger die Zahlen, sondern die Zukunftspläne von Unternehmensgründer Michael Dell und der wichtigsten Investoren im Fokus. Während Michael Dell den Konzern zurückkaufen und von der Börse nehmen will, torpedieren die Großaktionäre Southeastern Asset Management und Milliardär Carl Icahn das Vorhaben mit einem Gegenvorschlag: Sie wollen Dell an der Börse lassen und eine hohe Sonderausschüttung erzwingen

(Forts.) ste



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