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US-Börsen - Dow Jones geht leichter ins Wochenende


Die New Yorker Aktienbörsen haben die letzte Sitzung der Handelswoche mit deutlich tieferen Kursen beendet. Nach einem von positiven Arbeitsmarktdaten angetriebenen Frühhandel sorgten im Verlauf vor allem Gewinnmitnahmen für eine Wende in den negativen Bereich, hieß es aus dem Handel. Zudem hätten Unsicherheiten bezüglich des Ausgangs der US-Wahl belastet, so Marktteilnehmer.

Der Dow Jones Industrial Index fiel am Freitag bis zur Schlussglocke um 139,46 Punkte oder 1,05 Prozent auf 13.093,16 Einheiten. Der S&P-500 Index gab 13,39 Punkte oder 0,94 Prozent auf 1.414,20 Zähler nach und auch der Nasdaq Composite Index verlor um 37,93 Einheiten oder 1,26 Prozent auf 2.982,13 Zähler.

Der mit Spannung erwartete US-Arbeitsmarktbericht war überraschend gut ausgefallen. Im Oktober sind in der weltgrößten Volkswirtschaft deutlich mehr Arbeitsplätze geschaffen worden als erwartet, teilte das US-Arbeitsministerium mit. Es ist der letzte Arbeitsmarktbericht vor den US-Präsidentschaftswahlen am kommenden Dienstag.

Angeführt wurde die Liste der Kursgewinner im Dow Jones von Bank of America, welche um 1,13 Prozent auf 9,85 Dollar stiegen. Dagegen gaben JP Morgan 0,98 Prozent auf 42,42 Dollar ab. Am untersten Ende der Kurstafel waren nach Vorlage von durchwachsenen Zahlen Chevron (minus 2,77 Prozent auf 108,37 Dollar) zu finden. Der Ölkonzern konnte zwar mit seinem leicht rückläufigen Umsatz die Erwartungen übertreffen, blieb aber ergebnisseitig deutlich dahinter zurück.

Außerhalb des US-Leitindex kletterten die Aktien von Starbucks um 9,12 Prozent auf 50,84 Dollar hoch, nachdem die Kaffeehauskette für das abgelaufene vierte Geschäftsquartal einen elfprozentigen Umsatzanstieg berichtet hatte. Der Gewinn hingegen stagnierte, unter anderem wegen einer höheren Steuerlast.

Die Titel von LinkedIn konnten indessen nicht von der Zahlenvorlage profitieren, die Papiere verloren 0,30 Prozent auf 106,51 Dollar. Das Online-Karrierenetzwerk steigerte seinen Quartalsumsatz um 81 Prozent und schaffte zudem einen kleinen Gewinn von 2,3 Millionen US-Dollar.

Klar im Minus schlossen überdies die Papiere der American International Group (AIG). Zwar liefert der vom Staat vor dem Bankrott gerettete Versicherungskonzern mittlerweile stabile Gewinne ab. Für eine Abschätzung der Kosten durch Wirbelsturm "Sandy" sei es aber noch zu früh, hieß es vom Unternehmen. Der auf Risikoanalyse spezialisierte Dienstleister Eqecat rechnet branchenweit mit 10 bis 20 Milliarden Dollar an versicherten Schäden. AIG sackten um 7,16 Prozent auf 32,68 Dollar ab.

(Forts.) bel



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