, boerse-express
US-Börsen zur Eröffnung etwas fester
Die US-Börsen haben am Freitag kurz nach Handelsbeginn mit Kursgewinnen tendiert. Bis gegen 16.00 Uhr stieg der Dow Jones Industrial Index um 64,51 Einheiten oder 0,48 Prozent auf 13.390,90 Zähler. Der S&P-500 Index gewann 3,98 Punkte oder 0,28 Prozent auf 1.436,82 Zähler. Der Nasdaq Composite Index befestigte sich um 8,90 Punkte oder 0,29 Prozent auf 3.058,31 Einheiten.
Das von der Universität Michigan ermittelte Konsumklima hat sich im Oktober überraschend aufgehellt. Der Index sei von 78,3 Punkten im Vormonat auf 83,1 Punkte geklettert, teilte die Universität am Freitag in einer ersten Schätzung mit. Volkswirte hatten hingegen mit einem leichten Rückgang auf 78,0 Punkte gerechnet. Die Wall Street reagierte mit Gewinnen.
Im Fokus steht aber auch die Berichtssaison in den USA, die mit Zahlen von JPMorgan Chase und Wells Fargo aus dem Finanzsektor nun so richtig ins Rollen gekommen ist. JPMorgan hatte im vergangenen Quartal von der guten Stimmung an den Börsen und der Stabilisierung des US-Immobilienmarktes kräftig profitiert. Sowohl der Überschuss als auch die Erträge überraschten positiv. Vor allem der anziehende Immobilienmarkt beflügelte die Bank. Die Hausbesitzer bedienten ihre Kredite wieder regelmässiger. Zudem stimme das anhaltende Kreditwachstum zuversichtlich für die Gesamtwirtschaft, sagte ein Börsianer. In den ersten Handelsminuten verloren die Papiere allerdings um 0,78 Prozent auf 41,76 Euro. Vorbörslich waren sie noch leicht im Plus. Auch andere Bankwerte wie Bank of America (minus 1,71 Prozent auf 9,17 Dollar) verloren.
Quartalszahlen präsentierte bereits vor dem Börsenstart auch der Wettbewerber Wells Fargo. Dessen Titel fielen vorbörslich um 3,82 Prozent auf 33,85 Dollar, da die Nettozinsmarge unerwartet stark zurückgegangen war, hiess es aus dem Markt. Der Gewinn je Aktie jedoch übertraf die Analystenerwartungen.
Die Schwäche der PC-Branche schlägt mit voller Wucht auf den Chiphersteller AMD durch. Die Nummer zwei im Geschäft nach Intel warnte für das dritte Quartal vor einem drastisch niedriger als erwarteten Umsatz. Die Nachfrage in allen Produktlinien sei gesunken, erklärte AMD das Absacken der Erlöse. Schuld seien die wirtschaftlichen Turbulenzen. Parallel zum Umsatz sackten auch die Titel um 8,28 Prozent auf 2,93 Dollar ab.
Der japanische Mobilfunkriese Softbank will sich Kreisen zufolge über Milliardenkredite die nötigen Finanzmittel für einen Kauf des US-Konkurrenten Sprint Nextel beschaffen. Die Übernahme von Sprint könnte auch die Deutsche Telekom in Bedrängnis bringen, die derzeit einen Zusammenschluss von T-Mobile USA mit MetroPCS vorantreibt. Einem Medienbericht zufolge könnte Softbank Sprint nutzen, um auch Jagd auf den kleineren US-Rivalen MetroPCS zu machen. An der Wall Street starteten Sprint Nextel mit minus 2,08 Prozent auf 5,65 Dollar und MetroPCS eröffneten bei 11,83 Dollar, 1,63 Prozent im Plus. An Tokioter Börse waren Softbank zuvor zweistellig um 16,87 Prozent eingebrochen.
Das von der Universität Michigan ermittelte Konsumklima hat sich im Oktober überraschend aufgehellt. Der Index sei von 78,3 Punkten im Vormonat auf 83,1 Punkte geklettert, teilte die Universität am Freitag in einer ersten Schätzung mit. Volkswirte hatten hingegen mit einem leichten Rückgang auf 78,0 Punkte gerechnet. Die Wall Street reagierte mit Gewinnen.
Im Fokus steht aber auch die Berichtssaison in den USA, die mit Zahlen von JPMorgan Chase und Wells Fargo aus dem Finanzsektor nun so richtig ins Rollen gekommen ist. JPMorgan hatte im vergangenen Quartal von der guten Stimmung an den Börsen und der Stabilisierung des US-Immobilienmarktes kräftig profitiert. Sowohl der Überschuss als auch die Erträge überraschten positiv. Vor allem der anziehende Immobilienmarkt beflügelte die Bank. Die Hausbesitzer bedienten ihre Kredite wieder regelmässiger. Zudem stimme das anhaltende Kreditwachstum zuversichtlich für die Gesamtwirtschaft, sagte ein Börsianer. In den ersten Handelsminuten verloren die Papiere allerdings um 0,78 Prozent auf 41,76 Euro. Vorbörslich waren sie noch leicht im Plus. Auch andere Bankwerte wie Bank of America (minus 1,71 Prozent auf 9,17 Dollar) verloren.
Quartalszahlen präsentierte bereits vor dem Börsenstart auch der Wettbewerber Wells Fargo. Dessen Titel fielen vorbörslich um 3,82 Prozent auf 33,85 Dollar, da die Nettozinsmarge unerwartet stark zurückgegangen war, hiess es aus dem Markt. Der Gewinn je Aktie jedoch übertraf die Analystenerwartungen.
Die Schwäche der PC-Branche schlägt mit voller Wucht auf den Chiphersteller AMD durch. Die Nummer zwei im Geschäft nach Intel warnte für das dritte Quartal vor einem drastisch niedriger als erwarteten Umsatz. Die Nachfrage in allen Produktlinien sei gesunken, erklärte AMD das Absacken der Erlöse. Schuld seien die wirtschaftlichen Turbulenzen. Parallel zum Umsatz sackten auch die Titel um 8,28 Prozent auf 2,93 Dollar ab.
Der japanische Mobilfunkriese Softbank will sich Kreisen zufolge über Milliardenkredite die nötigen Finanzmittel für einen Kauf des US-Konkurrenten Sprint Nextel beschaffen. Die Übernahme von Sprint könnte auch die Deutsche Telekom in Bedrängnis bringen, die derzeit einen Zusammenschluss von T-Mobile USA mit MetroPCS vorantreibt. Einem Medienbericht zufolge könnte Softbank Sprint nutzen, um auch Jagd auf den kleineren US-Rivalen MetroPCS zu machen. An der Wall Street starteten Sprint Nextel mit minus 2,08 Prozent auf 5,65 Dollar und MetroPCS eröffneten bei 11,83 Dollar, 1,63 Prozent im Plus. An Tokioter Börse waren Softbank zuvor zweistellig um 16,87 Prozent eingebrochen.