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Börsentalk Vormittagspause: Verbund, Andritz, OMV, Siemens, BASF, etc.

ATX behauptet Vortagskurs

Nachdem der ATX gestern leichte Zugewinne verzeichnen konnte, liegt er auch aktuell behauptet auf dem Vortagskurs. Dies entspricht dem Trend der europäischen Märkte. Neue Unternehmenszahlen oder Konjunkturdaten sind heute Mangelware an der Wiener Börse. Für den Börsenschluss erwarten Analysten den Leitindex heute in etwa bei 1905 Punkten.

Analysten der Berenberg Bank hoben ihr Kursziel für die Aktie der Andritz AG und bestätigten ihre Empfehlungen „Kaufen“. Nichtsdestotrotz liegt die Aktie aktuell mit einem Kursverlust von 0,9 Prozent im Minus.

Mit unterschiedlicher Tendenz starten heute die Energiekonzerne in den Tag. Nachdem die Aktie der Verbund AG nach Kursverlusten gestern aktuell leicht im Plus liegt (+ 1,38%), weist die Aktie der OMV AG eine negative Tendenz (- 0,5%) auf.


Europas Börsen starten verhalten

Die Schuldenkrise hat nun auch Deutschland erreicht. Nachdem der ifo-Geschäftsklima Index für den Monat Juli deutlich gefallen ist, senkt Moody’s heute den Ratingsausblick von 17 Deutschen Banken. Neben Neuigkeiten zur Schuldenkrise und Konjunkturdaten ist inzwischen auch die Berichtsaison der Unternehmen zum zweiten Quartal voll im Gange. Hier übertreffen einige Unternehmen die negativen Erwartungen der Analysten. Die Aktienmärkte in Europa sind verhalten in die Sitzung gestartet. Der Euro Stoxx 50 Index ist aktuell ganz leicht im Plus, der deutsche Aktienindex DAX liegt hingegen leicht zurück.

Positive Zahlen für das zweite Quartal präsentierte Konsumgüterhersteller Unilever und übertrifft damit die Erwartungen von Analysten. Nachdem das Unternehmen erst vor einem Monat seine Gewinn-Jahresprognose gesenkt hat, wurde nun für das zweite Quartal ein Anstieg von Gewinn und Umsatz bekannt gegeben. Die Aktie liegt mit 4,3 Prozent im Plus und ist damit einer der grössten Kursgewinner des Euro Stoxx 50.

Nach wie vor erfolgreich steuert der weltweit grösste Chemiekonzern BASF durch die Krise. Im zweiten Quartal konnte der Vorsteuergewinn sogar um 11 Prozent im Vergleich zum Vorjahr gesteigert werden. Auch der geltende Ausblick für das Geschäftsjahr wird bestätigt, das Unternehmen geht nach wie vor davon aus, den Rekordwert aus dem Vorjahr zu übertreffen. Trotzdem verweist Vorstandsvorsitzender Kurt Bock auf konjunkturelle Risiken in den nächsten Monaten. Die Aktie gewinnt 0,93 Prozent

Auf Talfahrt befindet sich die Aktie der Siemens AG. Im zweiten Quartal bekam der Elektronikhersteller aus München den konjunkturellen Gegenwind deutlich zu spüren. Während der Umsatz gesteigert werden konnte, ging der Auftragsbestand im Vergleich zum Vorjahr deutlich zurück. Auch das Erreichen der finanziellen Jahresziele sieht das Unternehmen als unsicher an. Die Aktie verliert rund 3, 5 Prozent.