, boerse-express
Glechner: Wochenkommentar: Berichtssaison gewinnt an Fahrt
Die Anzahl an wichtigen Konjunkturdaten, die in den letzten Tagen veröffentlicht wurde, war äusserst gering. Der US-Arbeitsmarktbericht für März fiel enttäuschend aus. Die Zahl an neu geschaffenen Stellen belief sich im entsprechenden Monat auf lediglich 120.000 (Februar: 240.000), was dem schwächsten Wert seit Oktober entsprach. Die Markterwartung belief sich auf 203.000 Stellen. Die weniger bedeutende und auf einer Befragung von Haushalten basierende Arbeitslosenrate verringerte sich im März - nicht zuletzt, weil Arbeitslose ihre Jobsuche aufgaben - auf 8,2% (Februar: 8,3%). Die wirtschaftliche Aktivität ist in den USA gemäss dem jüngsten Konjunkturbericht der US-Notenbank (Beige Book) zwischen Mitte Februar und Ende März weiterhin moderat gewachsen. Bedenken gab es in einigen Fed-Bezirken hinsichtlich steigender Benzinpreise, die in den nächsten Monaten die Ausgaben der privaten Haushalte beeinträchtigen könnten.
Die Renditen der deutschen und US-Staatsanleihen sind in den letzten Tagen gesunken. Für eine starke Nachfrage nach diesen „sicheren Häfen“ sorgte vor allem die Veröffentlichung eines wesentlich schwächer als erwartet ausgefallenen US-Arbeitsmarktberichts, die den Konjunkturpessimismus der Marktteilnehmer weiter verstärkte und die Erwartung einer neuen Runde von Anleihekäufen durch die US-Notenbank erhöhte. Auch die Nachwirkungen einer eher schwachen Nachfrage nach spanischen Staatsanleihen bei der Auktion in der Vorwoche, die das Land und damit generell die Schuldenkrise der Eurozone wieder stärker in den Fokus der Marktteilnehmer rückte, war für diese Entwicklung mitverantwortlich. Das französische EZB-Direktoriumsmitglied Benoît Coeuré hat als Folge dessen zuletzt angedeutet, die EZB könnte ihr Anleiheankaufprogramm wiederaufnehmen, indem er betonte, dieses Instrument sei zwar zuletzt nicht genutzt worden, es existiere aber. Mit der an Fahrt gewinnenden Berichtssaison der Unternehmen erwarten wir in den nächsten Tagen eine etwas ansteigende Risikoneigung der Marktteilnehmer und damit etwas steigende Renditen bei den deutschen und US-Staatsanleihen.
Die Aktienkurse setzten ihre Abwärtsbewegung in den letzten Tagen fort. Auch hier belastete vor allem der mit der Veröffentlichung des jüngsten US-Arbeitsmarktberichts gestiegene Konjunkturpessimismus der Marktteilnehmer. Der ATX fiel zwischenzeitlich auf 2009 Punkte zurück und damit auf das niedrigste Niveau seit Januar. In den letzten Tagen hat sich die Kaufneigung der Marktteilnehmer jedoch mit einem guten Auftakt der neuen US-Berichtssaison - der Aluminiumproduzent Alcoa, der traditionell die US-Berichtssaison einläutet, übertraf sowohl beim Konzernergebnis als auch beim Umsatz die Markterwartungen - wieder erhöht. In den nächsten Tagen wird in den USA die Zahl an Unternehmen, die ihre Quartalszahlen veröffentlichen werden, deutlich ansteigen. Alleine aus dem Dow Jones Industrial Average wird etwa ein Drittel der Unternehmen ihre Quartalszahlen veröffentlichen. In Europa wird die Berichtssaison erst Ende des Monats an Fahrt gewinnen. Mit vereinzelten Impulsen von der Berichtssaison erwarten wir in den nächsten Tagen mehrheitlich etwas steigende Aktienkurse.
Das Austauschverhältnis des Franken im Verhältnis zum Euro hat sich in den letzten Tagen wenig verändert. Nachdem am Donnerstag letzter Woche vereinzelte Handelsabschlüsse von weniger als CHF 1,20 je EUR Zweifel an der Entschlossenheit der Schweizerischen Nationalbank geweckt haben, diese Marke zu verteidigen, hat der Vizepräsident des Direktoriums der SNB, Thomas Jordan, diese Woche neuerlich betont, diese Marke mit allen Mitteln zu verteidigen. Die Kurse unter CHF 1,20 je EUR wurden gemäss Jordan von Banken abgeschlossen, die über keine Limitenvereinbarung mit der SNB verfügen, die also nicht mit der SNB handeln können oder wollen. Die SNB war stets bereit, unbeschränkt Euros zu CHF 1,20 je EUR zu kaufen. In den nächsten Tagen sollte sich das Austauschverhältnis des Währungspaars in diesem Umfeld wenig verändern.
Die Renditen der deutschen und US-Staatsanleihen sind in den letzten Tagen gesunken. Für eine starke Nachfrage nach diesen „sicheren Häfen“ sorgte vor allem die Veröffentlichung eines wesentlich schwächer als erwartet ausgefallenen US-Arbeitsmarktberichts, die den Konjunkturpessimismus der Marktteilnehmer weiter verstärkte und die Erwartung einer neuen Runde von Anleihekäufen durch die US-Notenbank erhöhte. Auch die Nachwirkungen einer eher schwachen Nachfrage nach spanischen Staatsanleihen bei der Auktion in der Vorwoche, die das Land und damit generell die Schuldenkrise der Eurozone wieder stärker in den Fokus der Marktteilnehmer rückte, war für diese Entwicklung mitverantwortlich. Das französische EZB-Direktoriumsmitglied Benoît Coeuré hat als Folge dessen zuletzt angedeutet, die EZB könnte ihr Anleiheankaufprogramm wiederaufnehmen, indem er betonte, dieses Instrument sei zwar zuletzt nicht genutzt worden, es existiere aber. Mit der an Fahrt gewinnenden Berichtssaison der Unternehmen erwarten wir in den nächsten Tagen eine etwas ansteigende Risikoneigung der Marktteilnehmer und damit etwas steigende Renditen bei den deutschen und US-Staatsanleihen.
Die Aktienkurse setzten ihre Abwärtsbewegung in den letzten Tagen fort. Auch hier belastete vor allem der mit der Veröffentlichung des jüngsten US-Arbeitsmarktberichts gestiegene Konjunkturpessimismus der Marktteilnehmer. Der ATX fiel zwischenzeitlich auf 2009 Punkte zurück und damit auf das niedrigste Niveau seit Januar. In den letzten Tagen hat sich die Kaufneigung der Marktteilnehmer jedoch mit einem guten Auftakt der neuen US-Berichtssaison - der Aluminiumproduzent Alcoa, der traditionell die US-Berichtssaison einläutet, übertraf sowohl beim Konzernergebnis als auch beim Umsatz die Markterwartungen - wieder erhöht. In den nächsten Tagen wird in den USA die Zahl an Unternehmen, die ihre Quartalszahlen veröffentlichen werden, deutlich ansteigen. Alleine aus dem Dow Jones Industrial Average wird etwa ein Drittel der Unternehmen ihre Quartalszahlen veröffentlichen. In Europa wird die Berichtssaison erst Ende des Monats an Fahrt gewinnen. Mit vereinzelten Impulsen von der Berichtssaison erwarten wir in den nächsten Tagen mehrheitlich etwas steigende Aktienkurse.
Das Austauschverhältnis des Franken im Verhältnis zum Euro hat sich in den letzten Tagen wenig verändert. Nachdem am Donnerstag letzter Woche vereinzelte Handelsabschlüsse von weniger als CHF 1,20 je EUR Zweifel an der Entschlossenheit der Schweizerischen Nationalbank geweckt haben, diese Marke zu verteidigen, hat der Vizepräsident des Direktoriums der SNB, Thomas Jordan, diese Woche neuerlich betont, diese Marke mit allen Mitteln zu verteidigen. Die Kurse unter CHF 1,20 je EUR wurden gemäss Jordan von Banken abgeschlossen, die über keine Limitenvereinbarung mit der SNB verfügen, die also nicht mit der SNB handeln können oder wollen. Die SNB war stets bereit, unbeschränkt Euros zu CHF 1,20 je EUR zu kaufen. In den nächsten Tagen sollte sich das Austauschverhältnis des Währungspaars in diesem Umfeld wenig verändern.