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Franken-Mindestkurs - SNB wird jeden Tag aufs Neue herausgefordert
Der Schweizer Franken hat den Euro-Mindestkurs von 1,20 Franken bereits zum zweiten Mal seit der Festsetzung im September durchbrochen. Zeitweise war die Gemeinschaftswährung am Montag für 1,19962 Franken zu haben. Später erholte sich der Euro wieder.
Bereits am Donnerstag vergangener Woche war der Mindestkurs durchbrochen worden. Die Schweizerische Nationalbank (SNB) hatte daraufhin mitgeteilt, gegenhalten und den Mindestkurs von 1,20 Franken pro Euro “weiterhin mit aller Konsequenz” durchsetzen zu wollen. Die SNB sei dazu bereit, in unbegrenztem Umfang Fremdwährungen zu kaufen, hieß es.
Der Bruch des Mindestkurses war vorerst nur ein “Pieps, aber er macht deutlich, dass der Markt weiter den Boden testet”, sagte Sebastien Galy, ein leitender Währungsstratege bei Société Générale SA in New York. “Die SNB wird jeden Tag aufs Neue herausgefordert, weil der Euro an Kraft verliert.” Er verwies auf die anhaltenden Sorgen zu Spanien.
Die SNB hatte den Mindestkurs zum Euro am 6. September des vergangenen Jahres eingeführt, um damit die Belastungen der heimischen Exportwirtschaft durch die Aufwertung des Franken einzugrenzen.
Rally bei Aufgabe
Beim Franken würde es zu einer Rally kommen, sollte die Schweizerische Nationalbank (SNB) den Euro-Mindestkurs jetzt aufgeben. Darauf hat am Montag Marc Chandler, Chef-Währungsstratege bei Brown Brothers Harriman & Co (BBH), in einer Notiz hingewiesen.
“Wegen der politischen Herausforderungen - besonders der Wahl in Frankreich, dem Mangel an Lösungen für Griechenland und der steigenden Unruhe mit Blick auf Spanien und Italien - würde der Markt in den Franken strömen, sollte die SNB jetzt zur Seite treten”, erklärte er.
Vor diesem Hintergrund bestehe kein Grund, zu glauben, dass die SNB ihr Ziel, eine Stärkung des Franken zum Euro zu verhindern, aufgeben werde.
(Bloomberg)
Bereits am Donnerstag vergangener Woche war der Mindestkurs durchbrochen worden. Die Schweizerische Nationalbank (SNB) hatte daraufhin mitgeteilt, gegenhalten und den Mindestkurs von 1,20 Franken pro Euro “weiterhin mit aller Konsequenz” durchsetzen zu wollen. Die SNB sei dazu bereit, in unbegrenztem Umfang Fremdwährungen zu kaufen, hieß es.
Der Bruch des Mindestkurses war vorerst nur ein “Pieps, aber er macht deutlich, dass der Markt weiter den Boden testet”, sagte Sebastien Galy, ein leitender Währungsstratege bei Société Générale SA in New York. “Die SNB wird jeden Tag aufs Neue herausgefordert, weil der Euro an Kraft verliert.” Er verwies auf die anhaltenden Sorgen zu Spanien.
Die SNB hatte den Mindestkurs zum Euro am 6. September des vergangenen Jahres eingeführt, um damit die Belastungen der heimischen Exportwirtschaft durch die Aufwertung des Franken einzugrenzen.
Rally bei Aufgabe
Beim Franken würde es zu einer Rally kommen, sollte die Schweizerische Nationalbank (SNB) den Euro-Mindestkurs jetzt aufgeben. Darauf hat am Montag Marc Chandler, Chef-Währungsstratege bei Brown Brothers Harriman & Co (BBH), in einer Notiz hingewiesen.
“Wegen der politischen Herausforderungen - besonders der Wahl in Frankreich, dem Mangel an Lösungen für Griechenland und der steigenden Unruhe mit Blick auf Spanien und Italien - würde der Markt in den Franken strömen, sollte die SNB jetzt zur Seite treten”, erklärte er.
Vor diesem Hintergrund bestehe kein Grund, zu glauben, dass die SNB ihr Ziel, eine Stärkung des Franken zum Euro zu verhindern, aufgeben werde.
(Bloomberg)