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Deutsche Bank schlägt Vergleich mit Kirch-Erben aus
Die Deutsche Bank hat einen Vergleich mit den Erben des Medienmoguls Leo Kirch abgelehnt. Das Management der Deutschen Bank habe den Vorschlag auf einen Vergleich über rund 800 Millionen Euro sorgfältig geprüft, hieß es am Donnerstag aus der Bankzentrale. "Auf der Basis dieser Prüfung, auch unter Berücksichtigung internen und externen Rechtsrats, hat der Vorstand einvernehmlich entschieden, den Vergleichsvorschlag nicht anzunehmen", erklärte die Bank am Donnerstag, ohne weitere Details zu nennen.
Den Vergleich hatte der scheidende Vorstandschef Josef Ackermann zwei Wochen lang mit Kirchs Witwe Ruth Kirch ausgehandelt. Bedenken der übrigen Führungsriege der Bank gegen einen derartigen Schadenersatz waren jedoch laut Medienberichten stets vorhanden gewesen. Kirch gab ehemaligem Deutsche-Bank-Chef Breuer Schuld am Untergang der Kirch-Gruppe Hintergrund für den seit zehn Jahren schwelenden Konflikt ist, dass Kirch die Schuld des Untergangs seines Medienimperiums im Jahr 2002 bei der Deutschen Bank und deren damaligen Chef Rolf Breuer sieht.
Ein Interview Breuers, in dem er die Kreditwürdigkeit der Kirch-Gruppe angezweifelt habe, habe zu dem Zusammenbruch geführt. Der Konzern bekam daraufhin kein Geld mehr von den Banken. Die Kirch-Erben hätten nach der Zahlung der rund 800 Millionen Euro auf jegliche weitere Schadenersatzansprüche verzichtet. Das Deutsche-Bank-Management aber zweifelt, da es Hinweise gebe, dass die Kirch-Gruppe schon vor dem Interview überschuldet gewesen sei. Warum sollte sie da noch einen Vergleich zahlen?
Den Vergleich hatte der scheidende Vorstandschef Josef Ackermann zwei Wochen lang mit Kirchs Witwe Ruth Kirch ausgehandelt. Bedenken der übrigen Führungsriege der Bank gegen einen derartigen Schadenersatz waren jedoch laut Medienberichten stets vorhanden gewesen. Kirch gab ehemaligem Deutsche-Bank-Chef Breuer Schuld am Untergang der Kirch-Gruppe Hintergrund für den seit zehn Jahren schwelenden Konflikt ist, dass Kirch die Schuld des Untergangs seines Medienimperiums im Jahr 2002 bei der Deutschen Bank und deren damaligen Chef Rolf Breuer sieht.
Ein Interview Breuers, in dem er die Kreditwürdigkeit der Kirch-Gruppe angezweifelt habe, habe zu dem Zusammenbruch geführt. Der Konzern bekam daraufhin kein Geld mehr von den Banken. Die Kirch-Erben hätten nach der Zahlung der rund 800 Millionen Euro auf jegliche weitere Schadenersatzansprüche verzichtet. Das Deutsche-Bank-Management aber zweifelt, da es Hinweise gebe, dass die Kirch-Gruppe schon vor dem Interview überschuldet gewesen sei. Warum sollte sie da noch einen Vergleich zahlen?
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