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Schweiz prüft negative Zinsen zur Franken-Schwächung

Die Schweizer Regierung prüft zusätzliche Maßnahmen, mit denen die Schweizerische Nationalbank (SNB) in ihrem Kampf gegen die Franken-Stärke unterstützt werden könnte. Eine der Möglichkeiten ist dabei wohl auch die Einführung negativer Zinsen.

“Der Negativzins ist Teil von möglichen weiteren flankierenden Maßnahmen zum Schutz des Schweizer Frankens, welche nicht in der alleinigen Kompetenz der Nationalbank stehen”, heißt es in einer Stellungnahme des Schweizer Bundesrates auf eine parlamentarische Anfrage von Louis Schelbert, einem Abgeordneten der Grünen. “Der Bundesrat ist bereit, im Rahmen einer Gesamtbetrachtung die Umsetzbarkeit von weiteren flankierenden Maßnahmen zu prüfen.”

Die effektivsten Mittel zur Bekämpfung übermäßiger Wechselkursschwankungen befänden sich jedoch nach wie vor in den Händen der Nationalbank, erklärte die Regierung weiter.

Der Franken sackte am Donnerstag nach der Veröffentlichung der Kommentare der Regierung so stark ab wie seit fast einer Woche nicht mehr. In der Spitze verlor die eidgenössische Währung zum Euro 0,9 Prozent auf 1,2394 Franken je Euro.

(Bloomberg)