, boerse-express
„Bei Finanzprodukten hat jeder Investor inhaltliche Präferenzen“
Börse Express: Was bedeutet FER 3D und wie funktioniert diese Kennzahl?
Richard Lernbass: FER bedeutet Finance & Ethics Research, das von mir 2005 begründet wurde und eine eigenständige Abteilung unseres Hauses ist. Der FER-Ansatz bezieht sich auf die quantitative Methodik im Finanzdatenresearch. Im Zuge der Neuorientierung im Bereich der Bewertungsmethoden - nach dem diesbezüglichen Debakel der Finanzkrise - haben auch wir uns etwas überlegt und zwar in Richtung Objektivierung. Herausgekommen ist diese dreidimensionale Kennzahl, mit der Einzelwertpapiere, Fonds, Portfolios oder spezielle Wertpapierbestände in Bezug auf Inhalt, Risiko und Outperformance bewertet werden können. Zu Beginn galt unser Hauptaugenmerk aber der inhaltlichen Bewertung, dem Ethisch Dynamischen Anteil (EDA) des Portfolios oder Fonds.
Was bedeutet nun „inhaltliche Bewertung“?
Ich bringe ein Beispiel: Wenn jemand jeden Monat 50 Euro für die Altersvorsorge spart, kann es sein, dass er keine Werte im Portfolio haben will, die mit seinem ethischen Empfinden nicht im Einklang stehen. Er will z.B. keine Rüstungsunternehmen im Portfolio. Wir haben uns daher die Frage gestellt, wie kann ich dem Investor, seinem Wertigkeitsempfinden entsprechend, die Möglichkeit bieten, Finanzprodukte auszuwählen. Dafür gibt es jetzt die EDA Suchmaschine, Hier kann der Anleger entweder nach standardisierten Positiv- und Negativkriterien Einzeltitel und Fonds auswählen. Mittels EDA-Screening können aber auch Wertpapierbestände, Fonds oder ein Portfolio untersucht und bewertet werden. Eine EDA von z.B. 80 sagt aus, dass 80 Prozent der Inhalte des Portfolios oder Fonds den vordefinierten Wertigkeitskriterien entsprechen.
Welche positiven und negativen Standardkriterien gibt es?
Zu den Positiv-Kriterien zählen Transparenz, Umweltorientierung, keine Global-Compact-Prinzipien-Verletzung, sowie verstärkte Berücksichtigung in erneuerbarer Energie. Bei den Negativkriterien geht es um den Ausschluss von Clusterbomben, Landminen, Nuklearwaffen, Atomenergieproduktion, Gentechnik im Lebensmittelbereich, Tierversuche (wenn diese staatlich nicht vorgesehen sind), sowie die Information über Menschenrechtsverletzungen.
Wie gehen Sie bei der inhaltlichen Bewertung grundsätzlich vor?
Sie müssen sich die Basis für unsere Datenbank als umfassendes Excel-Sheet vorstellen, wo zunächst die kriteriologischen Voraussetzungen - wie es sie z.B. für die Aufnahme eines Unternehmens in nachhaltig definierte Indizes gibt - eingetragen werden. Dazu kommen die positiven und negativen Kriterien. Überall dort wo etwas für ein Unternehmen zutrifft, wird ein Eintrag gemacht. Die grosse Herausforderung ist es, alle relevanten Punkte stetig zu hinterfragen, zu erfassen und mit früheren Ergebnissen zu vergleichen. Dort wo es extreme Probleme am Markt gibt, wie im Bereich Rüstung oder Menschenrechte haben sich Gott sei Dank NGOs sehr stark entwickelt, deren Daten unsere Arbeit sehr unterstützen.
Welche Aspekte sind bei der Durchrechnung wichtig?
Durchrechnen kann man das Portfolio nur, wenn man einen hohen zu analysierenden Anteil hat. In der Regel ist die Abdeckungsquote im standardisierten Bereich (ohne Derivate oder z.B. Immobilien) über 90 Prozent. Bei einem Anleihenportfolio bestehend aus Staatsanleihen verschiedener Länder wird der Fokus auf die Verschuldung und das Rating gelegt. Wenn ein Anleger wissen will, wo er steht, dann interessiert ihn vor allem der historische Verlauf des Risikos. Wie hat sich mein Portfolio gegenüber dem Vormonat verändert? Wenn es sich verschlechtert hat, welche Inhalte tragen zur Verschlechterung bei? Muss ich jetzt handeln? Bei einem Portfolio bestehend aus Anleihenfonds weiss der Anleger meist nicht, dass da Länder drinnen sind, die derzeit eine starke Abstufung beim Rating erfahren haben. Der Mehrwert für den Investor ist diese akkreditierte Durchrechnung aus den Fondsbeständen heraus, natürlich im historischen Vergleich. Wie bin ich im Vergleich zur vergangenen Woche oder Monat aufgestellt.
Warum spielt der Fondsbereich so eine grosse Rolle?
Nur der Fondsbereich kann zu einem Klumpenrisiko führen, weil sie mehrmals den gleichen Wert oder das gleiche Land im Portefeuille haben und sie dies vielleicht gar nicht wissen. Daher ist eine genau aufbereitete Allokation notwendig, woraus für den Anleger Risiko, Outperformance und Inhalt ersichtlich ist.
Zurück zur Dimension Risiko von FER 3D, wie unterscheidet sich Ihre Kennzahl von anderen?
Grundlage für die Berechnung der Risikokennzahl bzw Fondsrisikokennzahl sind gesetzliche Vorgaben wie das Pensionskassengesetz und das Mitarbeitervorsorgegesetz. Der Berechnung zugrunde liegt eine assetklassen-, bonitäts-, währungs- und börsennotizbezogene Matrix. Dabei werden Noten von 1 für geringes bis 5 für hohes Risiko vergeben. Beispielsweise erhalten Geldmarktpapiere die Note 1, Aktien die Noten im Bereich zwischen 3,5 bis 4,25 u.s.w.
Zum Thema nachhaltige Finanzprodukte: Merken Sie, dass das Anlegerinteresse in diesem Bereich gestiegen ist?
Wenn wir es rein an den Zugriffen auf unserer Homepage mit der Lets go EDA Suchmaschine messen, sicherlich, denn die haben stark zugenommen, aber von einem sehr niedrigen Niveau ausgehend. Schliesslich haben wir mit der Suchmaschine erst im Vorjahr begonnen.
Welche Anleger zeigen von sich aus mehr Interesse an nachhaltigen Anlagen?
Es sind sicher die institutionellen Anleger vorrangig einzustufen. Sie sind auch von den Auswirkungen einflussreicher. Wenn sich heute Stiftungen, Diözesen, Ärztekammern und vereinzelt auch private Anleger ab einer gewissen Grössenordnung im Rahmen ihrer Ethikkommissionen oder Vorgaben zunehmend mit den Inhalten beschäftigen, hat das auch einen Effekt auf die Unternehmen. Das ist spürbar im Gange.
Womit hat das in Österreich noch eher bescheidene Interesse an nachhaltigen Geldanlagen zu tun?
Der Markt ist generell abhängig von den Initiativen, die Banken und andere Finanzdienstleister setzen. Wenn von dieser Seite eine zurückhaltende Position eingegangen wird, kann keine Bewegung entstehen. Wenn Sie in eine Bank gehen und Sie fragen nach einem nachhaltigen Investment, ist man dort wahrscheinlich nicht gut unterwegs. Vielleicht wird man ein Prospekt mit einem als nachhaltig definierten Finanzprodukt herauszaubern. Aber das ist meiner Meinung nicht das, was Anleger wollen.
Sondern?
Die Investoren wollen das volle Angebot am Markt sehen, und daraus ein für sie optimales Produkt auswählen. Die Bank hat nun einmal eine Dienstleisterfunktion, aber die wird derzeit im Hinblick auf nachhaltigen Geldanlagen noch nicht erfüllt - zumindest nicht im gewünschten Ausmass.
Könnte ich als Bankkunde auf der Bankhomepage ihre Suchmaschine nutzen?
Seit Anfang Juli ist dies erstmalig in Österreich möglich und zwar auf der relaunchten Homepage der Kärntner Sparkasse. Dort befindet sich ein Button mit der EDA Suchmaschine. Es sind aber in allen grossen Banken derzeit Initiativen da, die Umsetzung wird aber noch dauern. Insgesamt wird sich aber auf diesem Sektor in den nächsten Monaten und Jahren einiges tun.
Wie kann ein Anleger derzeit sein bestehendes Portfolio analysieren lassen?
Wenn ein Anleger ein Portfolio hat, kann er zu seiner Bank gehen, auf Wunsch des Kunden stellt dann die Bank einen Request an software-systems und dann wird das Portfolio analysiert.
Wie begannen Sie und was ist Ihr Ziel?
Angefangen haben wir als Finanzdatenanbieter. In den Jahren 98/99 als die Fondslandschaft explodierte, waren die wenigsten KAGs in der Lage, eine saubere Aufteilung der Einzeltitel nach Ländern, Regionen und Branchen zu machen. Das war damals ausschlaggebend, ausgehend von der Datentiefe verstärkt die inhaltliche Komponente ins Visier zu nehmen.
Unser Ziel ist, dass sich die Anbieter von Finanzprodukten mit unserer Dienstleistung auseinandersetzen und die Kunden von sich aus servicieren.
Interview: Christa Grünberg
Zur Person: Richard Lernbass hat die software-systems.at Finanzdatenservice GmbH 1994 in Kärnten gegründet und ist heute geschäftsführender Gesellschafter. 1998 begann man mit FIAP - dem Fonds Invest Analyse Programm. 2002 wurde der heutige Firmensitz im Kärntner Diex eröffnet, zwei Jahre später die Finance & Ethics Academy ins Leben gerufen. (Weitere Details siehe software-systems.at).
Richard Lernbass: FER bedeutet Finance & Ethics Research, das von mir 2005 begründet wurde und eine eigenständige Abteilung unseres Hauses ist. Der FER-Ansatz bezieht sich auf die quantitative Methodik im Finanzdatenresearch. Im Zuge der Neuorientierung im Bereich der Bewertungsmethoden - nach dem diesbezüglichen Debakel der Finanzkrise - haben auch wir uns etwas überlegt und zwar in Richtung Objektivierung. Herausgekommen ist diese dreidimensionale Kennzahl, mit der Einzelwertpapiere, Fonds, Portfolios oder spezielle Wertpapierbestände in Bezug auf Inhalt, Risiko und Outperformance bewertet werden können. Zu Beginn galt unser Hauptaugenmerk aber der inhaltlichen Bewertung, dem Ethisch Dynamischen Anteil (EDA) des Portfolios oder Fonds.
Was bedeutet nun „inhaltliche Bewertung“?
Ich bringe ein Beispiel: Wenn jemand jeden Monat 50 Euro für die Altersvorsorge spart, kann es sein, dass er keine Werte im Portfolio haben will, die mit seinem ethischen Empfinden nicht im Einklang stehen. Er will z.B. keine Rüstungsunternehmen im Portfolio. Wir haben uns daher die Frage gestellt, wie kann ich dem Investor, seinem Wertigkeitsempfinden entsprechend, die Möglichkeit bieten, Finanzprodukte auszuwählen. Dafür gibt es jetzt die EDA Suchmaschine, Hier kann der Anleger entweder nach standardisierten Positiv- und Negativkriterien Einzeltitel und Fonds auswählen. Mittels EDA-Screening können aber auch Wertpapierbestände, Fonds oder ein Portfolio untersucht und bewertet werden. Eine EDA von z.B. 80 sagt aus, dass 80 Prozent der Inhalte des Portfolios oder Fonds den vordefinierten Wertigkeitskriterien entsprechen.
Welche positiven und negativen Standardkriterien gibt es?
Zu den Positiv-Kriterien zählen Transparenz, Umweltorientierung, keine Global-Compact-Prinzipien-Verletzung, sowie verstärkte Berücksichtigung in erneuerbarer Energie. Bei den Negativkriterien geht es um den Ausschluss von Clusterbomben, Landminen, Nuklearwaffen, Atomenergieproduktion, Gentechnik im Lebensmittelbereich, Tierversuche (wenn diese staatlich nicht vorgesehen sind), sowie die Information über Menschenrechtsverletzungen.
Wie gehen Sie bei der inhaltlichen Bewertung grundsätzlich vor?
Sie müssen sich die Basis für unsere Datenbank als umfassendes Excel-Sheet vorstellen, wo zunächst die kriteriologischen Voraussetzungen - wie es sie z.B. für die Aufnahme eines Unternehmens in nachhaltig definierte Indizes gibt - eingetragen werden. Dazu kommen die positiven und negativen Kriterien. Überall dort wo etwas für ein Unternehmen zutrifft, wird ein Eintrag gemacht. Die grosse Herausforderung ist es, alle relevanten Punkte stetig zu hinterfragen, zu erfassen und mit früheren Ergebnissen zu vergleichen. Dort wo es extreme Probleme am Markt gibt, wie im Bereich Rüstung oder Menschenrechte haben sich Gott sei Dank NGOs sehr stark entwickelt, deren Daten unsere Arbeit sehr unterstützen.
Welche Aspekte sind bei der Durchrechnung wichtig?
Durchrechnen kann man das Portfolio nur, wenn man einen hohen zu analysierenden Anteil hat. In der Regel ist die Abdeckungsquote im standardisierten Bereich (ohne Derivate oder z.B. Immobilien) über 90 Prozent. Bei einem Anleihenportfolio bestehend aus Staatsanleihen verschiedener Länder wird der Fokus auf die Verschuldung und das Rating gelegt. Wenn ein Anleger wissen will, wo er steht, dann interessiert ihn vor allem der historische Verlauf des Risikos. Wie hat sich mein Portfolio gegenüber dem Vormonat verändert? Wenn es sich verschlechtert hat, welche Inhalte tragen zur Verschlechterung bei? Muss ich jetzt handeln? Bei einem Portfolio bestehend aus Anleihenfonds weiss der Anleger meist nicht, dass da Länder drinnen sind, die derzeit eine starke Abstufung beim Rating erfahren haben. Der Mehrwert für den Investor ist diese akkreditierte Durchrechnung aus den Fondsbeständen heraus, natürlich im historischen Vergleich. Wie bin ich im Vergleich zur vergangenen Woche oder Monat aufgestellt.
Warum spielt der Fondsbereich so eine grosse Rolle?
Nur der Fondsbereich kann zu einem Klumpenrisiko führen, weil sie mehrmals den gleichen Wert oder das gleiche Land im Portefeuille haben und sie dies vielleicht gar nicht wissen. Daher ist eine genau aufbereitete Allokation notwendig, woraus für den Anleger Risiko, Outperformance und Inhalt ersichtlich ist.
Zurück zur Dimension Risiko von FER 3D, wie unterscheidet sich Ihre Kennzahl von anderen?
Grundlage für die Berechnung der Risikokennzahl bzw Fondsrisikokennzahl sind gesetzliche Vorgaben wie das Pensionskassengesetz und das Mitarbeitervorsorgegesetz. Der Berechnung zugrunde liegt eine assetklassen-, bonitäts-, währungs- und börsennotizbezogene Matrix. Dabei werden Noten von 1 für geringes bis 5 für hohes Risiko vergeben. Beispielsweise erhalten Geldmarktpapiere die Note 1, Aktien die Noten im Bereich zwischen 3,5 bis 4,25 u.s.w.
Zum Thema nachhaltige Finanzprodukte: Merken Sie, dass das Anlegerinteresse in diesem Bereich gestiegen ist?
Wenn wir es rein an den Zugriffen auf unserer Homepage mit der Lets go EDA Suchmaschine messen, sicherlich, denn die haben stark zugenommen, aber von einem sehr niedrigen Niveau ausgehend. Schliesslich haben wir mit der Suchmaschine erst im Vorjahr begonnen.
Welche Anleger zeigen von sich aus mehr Interesse an nachhaltigen Anlagen?
Es sind sicher die institutionellen Anleger vorrangig einzustufen. Sie sind auch von den Auswirkungen einflussreicher. Wenn sich heute Stiftungen, Diözesen, Ärztekammern und vereinzelt auch private Anleger ab einer gewissen Grössenordnung im Rahmen ihrer Ethikkommissionen oder Vorgaben zunehmend mit den Inhalten beschäftigen, hat das auch einen Effekt auf die Unternehmen. Das ist spürbar im Gange.
Womit hat das in Österreich noch eher bescheidene Interesse an nachhaltigen Geldanlagen zu tun?
Der Markt ist generell abhängig von den Initiativen, die Banken und andere Finanzdienstleister setzen. Wenn von dieser Seite eine zurückhaltende Position eingegangen wird, kann keine Bewegung entstehen. Wenn Sie in eine Bank gehen und Sie fragen nach einem nachhaltigen Investment, ist man dort wahrscheinlich nicht gut unterwegs. Vielleicht wird man ein Prospekt mit einem als nachhaltig definierten Finanzprodukt herauszaubern. Aber das ist meiner Meinung nicht das, was Anleger wollen.
Sondern?
Die Investoren wollen das volle Angebot am Markt sehen, und daraus ein für sie optimales Produkt auswählen. Die Bank hat nun einmal eine Dienstleisterfunktion, aber die wird derzeit im Hinblick auf nachhaltigen Geldanlagen noch nicht erfüllt - zumindest nicht im gewünschten Ausmass.
Könnte ich als Bankkunde auf der Bankhomepage ihre Suchmaschine nutzen?
Seit Anfang Juli ist dies erstmalig in Österreich möglich und zwar auf der relaunchten Homepage der Kärntner Sparkasse. Dort befindet sich ein Button mit der EDA Suchmaschine. Es sind aber in allen grossen Banken derzeit Initiativen da, die Umsetzung wird aber noch dauern. Insgesamt wird sich aber auf diesem Sektor in den nächsten Monaten und Jahren einiges tun.
Wie kann ein Anleger derzeit sein bestehendes Portfolio analysieren lassen?
Wenn ein Anleger ein Portfolio hat, kann er zu seiner Bank gehen, auf Wunsch des Kunden stellt dann die Bank einen Request an software-systems und dann wird das Portfolio analysiert.
Wie begannen Sie und was ist Ihr Ziel?
Angefangen haben wir als Finanzdatenanbieter. In den Jahren 98/99 als die Fondslandschaft explodierte, waren die wenigsten KAGs in der Lage, eine saubere Aufteilung der Einzeltitel nach Ländern, Regionen und Branchen zu machen. Das war damals ausschlaggebend, ausgehend von der Datentiefe verstärkt die inhaltliche Komponente ins Visier zu nehmen.
Unser Ziel ist, dass sich die Anbieter von Finanzprodukten mit unserer Dienstleistung auseinandersetzen und die Kunden von sich aus servicieren.
Interview: Christa Grünberg
Zur Person: Richard Lernbass hat die software-systems.at Finanzdatenservice GmbH 1994 in Kärnten gegründet und ist heute geschäftsführender Gesellschafter. 1998 begann man mit FIAP - dem Fonds Invest Analyse Programm. 2002 wurde der heutige Firmensitz im Kärntner Diex eröffnet, zwei Jahre später die Finance & Ethics Academy ins Leben gerufen. (Weitere Details siehe software-systems.at).