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PWO setzt sein Wachstum auch 2003 fort
In diesem konjunkturell schwierigen Umfeld zahlt sich die Strategie
der Progress-Werk Oberkirch AG (PWO) aus. Die klare Fokussierung auf
Produkte für den Komfort und die Sicherheit im Automobil stellt die
Basis des deutlichen Wachstums dar. Die Verbraucher sind weiterhin
bereit, mehr Geld für die Ausstattung im Automobil auszugeben. Daher
wird auch künftig mit einem kontinuierlichen und
überdurchschnittlichen Wachstum gerechnet. Für 2003 wird ein Anstieg
des Konzernumsatzes auf über 185 Mio. EUR prognostiziert. Dazu trägt
auch das kanadische Tochterunternehmen weiter positiv bei.
Im vergangenen Jahr 2002 übertraf PWO mit einer Steigerung des
Konzernumsatzes um 9,2 % auf 175,2 Mio. EUR deutlich das gesetzte
Ziel. Die Gesamtleistung erhöhte sich um rund 11 % auf 181,9 Mio.
EUR. Für das Geschäftsjahr 2002 wurde erstmals ein geprüfter
Jahresabschluss nach IAS (International Accounting Standards)
vorgelegt. Die Vorjahreszahlen wurden entsprechend angepasst. Die
gute Auslastung und das erfolgreiche Kostenmanagement sorgten für
einen Anstieg des EBIT (Ergebnis vor Zinsen und Steuern) im Konzern
auf 13,8 Mio. EUR (Vj. 13,1 bzw. 12,1 bereinigt um
IAS-Umstellungseffekte). Der Konzernjahresüberschuss betrug 7,0 Mio.
EUR (Vj. 6,4 bzw. bereinigt 5,8). Der Hauptversammlung wird eine
Dividende von 1,00 EUR je Aktie (Vj. 0,92) für das Geschäftsjahr 2002
vorgeschlagen. Im Rahmen der Leistungssteigerung wurde der
Personalstand im Konzern um 4,3 % auf jahresdurchschnittlich 1.113
Mitarbeiter (Vj. 1.067) erhöht.
Die erfolgreiche Entwicklung 2002 ist auf den Hochlauf verschiedener
Serienaufträge, insbesondere der Produkte für die neue Mercedes
E-Klasse sowie des Querträgers für den Ford Fiesta zurückzuführen.
Hervorzuheben ist auch die Entwicklung der Tochter PWO Canada Inc.
Dort legte der Umsatz um 33 % auf 25,1 Mio. CAD bei positivem
Ergebnis zu. Der größte Umsatzanteil entfällt auf den Produktbereich
Mechanische Komponenten für Elektrik und Elektronik, wo mit
Motorengehäusen und Baugruppen einschließlich eingeklebter Magnete
und montierter Lager auch in Zukunft ein überdurchschnittliches
Wachstum realisiert wird. Im Jahresdurchschnitt steigerte sich der
Personalstand in Kanada um 13 % auf 101 Mitarbeiter.
Im Konzern investierte PWO im Jahr 2002 inklusive Leasing 18,8 Mio.
EUR (Vj. 26,8), davon in Kanada 7,8 Mio. CAD (Vj. 3,6). Ca. 24 % des
Investitionsvolumens im Konzern entfielen auf sogenannte
kundeninitiierte Investitionen, d. h. solche, die an feste Aufträge
unserer Kunden gebunden sind und bei denen PWO kein wirtschaftliches
Risiko trägt. Die Steigerung des Umlaufvermögens im Konzern um rund 9
Mio. EUR ist auf die Vorfinanzierung auftragsbezogener Werkzeuge und
Entwicklungsleistungen sowie auf umsatzbedingte Forderungserhöhungen
zurückzuführen. Auch hier ist das Risiko wegen der hohen Bonität
unserer Kunden als äußerst niedrig einzuschätzen. Auf Grund der hohen
Innenfinanzierung hat sich der Verschuldungs-grad
(Netto-Finanzschulden in % des Eigenkapitals) mit rund 105 % ungefähr
auf dem Niveau des Vorjahres gehalten.
Für Produkt- und Prozessentwicklung wurden im Jahr 2002 rund 7 Mio.
EUR (Vj. 5,6) aufgewendet. Dies entspricht 4 % des Konzernumsatzes
(Vj. 3,5). Die Entwicklung innovativer, multifunktionaler
Verriegelungs- und Verstellsysteme sowie Leichtbaustrukturen für
Fahrzeugsitze bildeten dabei einen wesentlichen Schwerpunkt.
Das Wachstum im ersten Quartal 2003 verlief planmäßig. Per 31. März
2003 erzielte der Konzern eine Umsatzsteigerung zum Vorjahr von 13 %
auf ca. 47,5 Mio. EUR (Vj. 41,8). PWO Canada Inc. steigerte in den
ersten drei Monaten den Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um 10 % auf
ca. 6,5 Mio. CAD. Das EBIT des Konzerns erhöhte sich in den ersten
drei Monaten proportional zur Umsatzentwicklung auf ca. 3,4 Mio. EUR
(Vj. 3,0). Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum stieg der
durchschnittliche Personalstand im Konzern um 3,7 % auf 1.134
Mitarbeiter (Vj. 1.093). Die Investitionen im ersten Quartal belaufen
sich auf 2,5 Mio. EUR, was der Planung entspricht. Insgesamt sind für
dieses Jahr im Konzern 19 Mio. EUR geplant. Die Finanzschulden in %
des Eigenkapitals belaufen sich zum 31. März 2003 auf ca. 104 %.
Trotz innenpolitischer Probleme und hoher weltweiter Unsicherheiten
ist die Stimmung bei PWO nach wie vor optimistisch.
Der Vorstand
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