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Gillinger: ATX - das ist heute zu beachten: Mit Pauken und Trompeten
Österreichs Newsfront bleibt heute ähnlich spannend wie die gestrige. Bei Semperit gibt es den Ex-Tag. International tut sich ein bisserl mehr: Tele2, SKF, Actelion, TeliaSonera, Enagas, Novartis, und Tesco kommen aus Europa. Und einige Kaliber aus den USA. Etwa US Bancorp, Harley-Davidson, Bank of New York Mellon, Goldman Sachs, IBM, Juniper Networks, Intel, State Street, Yahoo! sowie J&J.
Was aber ist all das zu dem gestrigen Paukenschlag von Standard & Poor's. Die Ratingagentur senkte den Ausblick für US-Schulden auf negativ – der weltgrösste Schuldner droht sein AAA zu verlieren. Wenn auch sicher gerechtfertigt, wie zufällig gestern hier dargelegt: „Das US-BIP entspricht in etwa den Schulden. Jetzt liegt die Steuerquote in den USA bei rund 20 Prozent. Heisst nichts anderes, als dass die USA in der Realität mit dem Fünffachen ihrer Jahreseinnahmen verschuldet ist. Das vor Kosten/Ausgaben. Wie realistisch kann eigentlich da die Rückzahlung der Schulden sein? Trotzdem gibt es ein AAA dafür.“ Auch nicht schlecht: Jetzt verbleibt der vielgeschmähte Euro als letzte AAA-Region der Welt (zumindest teilweise), nachdem Japan als Nummer drei seit Februar 2001 darauf verzichten muss. Und auch noch lebt. Aber wenigstens eine Bevölkerung hat, die ihre Ersparnisse in eigene Staatsanleihen steckt. Und nicht eine, die sie verkonsumierte.
Und wie lange wird ein Teil der Euro-Staaten noch ihr Triple-A behalten, wenn die Haftungen immer höher und der Zahlungseintritt immer wahrscheinlicher wird? Das passiert, wenn wir uns derart gegen einen Schuldenschnitt bei Griechenland und Co wehren. Das Prinzip muss heissen: Finanzierung von Neuschulden gegen Reformen. Für Altschulden darf es keinen Persilschein geben, also ab zum Frisör. Passend diese APA-Meldung: In der griechischen Regierung wird einem Zeitungsbericht zufolge eine Umschuldung des Landes als unausweichlich betrachtet. "Die Welt" zitierte einen ungenannten Minister der Regierung von Giorgos Papandreou mit den Worten: "Jetzt ist die Frage nicht mehr, ob wir umschulden, sondern nur noch wann." Also, lasst sie Umschulden, sonst haben die „Wahren Europäer“ Zulauf zuhauf. So wie die „Wahren Finnen“.
Vor dieser neuen Sorge-Front verkommen die heutigen Makrodaten ein bisserl zu Mauerblumen. Island Zinsentscheid sowieso, der Schweden auch. Hinzu kommen die PMIs für April aus Frankreich, Deutschland und der Eurozone. Die Grundtendenz dürfte wie folgt sein: Nach dem März-Rückgang wird es nochmals ein bisserl tiefer gehen, aber auf hohem Niveau. Heisst nicht nichts anderes, als dass die Wachstumsraten ihren Höhepunkt überschritten haben, aber wachsen.
Anders herum geht’s in den USA. Dort muss es rein technisch im März bei den Baubeginnen einen Rebound sehen, nachdem der Februar ein Minus von 22,5 Prozent brachte.
Aporpos Minus – wie die jüngsten Kursentwicklungen in Wien. Den ATX aus technischer Sicht gibt es unter http://www.be24.at/blog/entry/657638/atx-die-hoffnung-heisst-seitwaertstrend
schönen Tag
Was bisher geschah: 25. Jänner 2010 Kauf ATX XXL WAVE Put mit 24,2/24,4; Stopp-Loss 4800 Punkte (ISIN DE000DB91DA0) - verkauft - Gewinn 5,1% 28. Jänner Kauf ATX XXL WAVE Call mit 5,52/5,72; Stopp-Loss 2070 Punkte (ISIN DE000B2QA21) – verkauft – Verlust 5,15% 2. Februar Kauf ATX XXL WAVE Call mit 1,51/1,71; Stopp-Loss 2480 Punkte (ISIN DE000DB6G389) – ausgestoppt am 4.2. – Verlust 29,8% 2. Februar Kauf ATX XXL WAVE Put mit 2,32/2,52; Stopp-Loss 2680 Punkte (ISIN DE000DB6A234) - verkauft - Gewinn 23,4% 7. Februar: Kauf ATX XXL Wave Call mit 12,14/12,26, Stopp-Loss 1230 Punkte (ISIN DE000DB4JAF5) verkauft - Gewinn: 1,5% 16. Februar: Kauf ATX XXL Wave Call mit 3,05/3,25; Stopp-Loss 2280 Punkte (ISIN DE000DB4QW56) - verkauft - Verlust 7,2% 4. März: Kauf ATX XXL Wave Call mit 2,29/2,49; Stopp-Loss 2280 Punkte (ISIN DE000DB4QW56) 10. März: Verkauf Hälfteposition Call DE000DB4QW56 - Gewinn 10,2% 29. März: Verkauf der zweiten Hälfte Call DE000DB4QW56 -Gewinn 37,4% 6. April: Kauf ATX XXL Wave Call mit 4,38/4,58; (ISIN DE000DB4QW56) 15. April: Verkauf der Hälfte-Position von DE000DB4QW56 - Gewinn 13,21%. 21. April: Verkauf der zweiten Hälfte-Position von DE000DB4QW56 - Gewinn 8,84%. 27. April: Kauf ATX XXL Wave Call mit 5,28/5,48; (ISIN DE000DB4QW56) - halbe Position (Stopp-Loss 2280) 28. April: Kauf ATX WAVE XXL Put (ISIN DE000DB6PY46) mit 2,69 auf 2,89 03. Mai Verkauf ATX WAVE XXL Put (ISIN DE000DB6PY46) - Gewinn 10,03%. 10. Mai Kauf ATX WAVE XXL Put (D000DB96LA2) mit 6,25 auf 6,45 - halbe Position. 21. Mai Verkauf ATX XXL Wave Call (DE000DB4QW56) - Verlust 19,89% 25. Mai Verkauf ATX WAVE XXL Put (D000DB96LA2) - Gewinn 26,28% 26. Mai Kauf ATX WAVE XXL Put (D000DB96LA2) mit 7,10 auf 7,30 7. Juni Verkauf WAVE XXL Put (D000DB96LA2) - Gewinn 15,89% 7. Juni Kauf WAVE XXL Call (DE000DB2QA21) mit 2,44 auf 2,64 - halbe Position. 8. Juni Verkauf WAVE XXL Call (DE000DB2QA21) - Gewinn 1,89% 21. Juni Kauf WAVE XXL Put (DE000DB85S8) mit 2,40 - 2,60 24. Juni Verkauf WAVE XXL Put (DE000DB85S8) - Gewinn 22,31% 17. August Kauf WAVE XXL Put (DB96LA) um 5,83 17. August Kauf ATX WAVE XXL Call (DB9L3L) um 5,06 - Verkauf um 4,87 - Verlust 3,6 Prozent. 13. September Kauf ATX WAVE XXL Call (DB2Qa2) um 5,20. 8. Oktober Verkauf WAVE XXL Put (DB96LA) - Verlust 25,7% 30. November Verkauf ATX WAVE XXL Call (DB2Qa2) - Gewinn 21,3 Prozent.
8. Februar Kauf ATX WAVE XXL Call (DE000DE32JC1) zu 3,42. 14. Februar Kauf ATX WAVE XXL Call (DE000DE32JC1) zu 3,62. 21. Februar Verkauf ATX WAVE XXL Call (DE000DE32JC1) zu 3,53 Gewinn über beide Positionen 0,7 Prozent 15. März Kauf ATX WAVE XXL Call DE000DB9L3L5 zu 4,60 16. März Verkauf ATX WAVE XXL Call DE000DB9L3L5 zu 4,93 - Gewinn 7,2 Prozent. 6. April Kauf ATX WAVE XXL Call (DE000DB9L3L5) zu 6,62.
Was wurde bisher gelernt? Risiko und spekulieren sind Tabus. Der "Bauch" gehört ausgeschaltet Der ATX macht bei einem RSI von etwa 40 regelmässig halt und strebt wieder nach oben. Divergenzen zwischen der Entwicklung von RSI und ATX sind ernst zu nehmen. Bei Produkten mit eingebautem Stopp-Loss-Kurs darf es keinen Zeitmangel geben.
Rein um nicht mit einem heimischen Anbieter in den ‚Clinch’ zu kommen, bediene ich mich zumindest in einem ersten Schritt einzig im Produktsortiment der Deutsche Bank, mit dem Nachteil, dass es im Vergleich klein ist. Auf den ATX gibt es von der Deutsche Bank sogenannte WAVEs, XXL steht dann zumeist für endlose Laufzeit (siehe http://www.xmarkets.at). Als kleine Besonderheit weisen diese Papiere einen Hebel sowie eine Knock-out-Schwelle auf. Im „Handbuch“ ( Technical Analysis of the Futures Markets) steht, dass primäre Aufgabe ist, den langfristigen Trend des Marktes zu eruieren. Bloomberg liefert Daten bis 1986 – also bitte – siehe Chart.
Zweiter Schritt (laut Handbuch): Stimmt dieser langfristige mit dem mittelfristigen Trend überein? Und empfiehlt fünf Jahre (siehe Chart).
Lang- und Mittelfrist-Trend stimmen somit NICHT überein.
Der Mittelfristtrend ist dann noch im kurzfristigeren Neun-Monat-Bereich abzutesten (siehe Chart). Und warum das Ganze? Der Sinn eines Trendfolgers ist es, neue Trends schnellstmöglich zu identifizieren, das deckt der MACD ab. Im Gegensatz dazu ist der RSI ein Oszillator (misst Kursausschläge rund um ein statistisches Mittel), dessen Hauteinsatzgebiet der trendlose Markt ist. Während Trendphasen warnt ein Oszillator aber vor kurzfristigen Marktextrempunkten. Das muss noch keine Trendumkehr bedeuten, aber vielleicht etwas wie kurzfristige Gewinnmitnahmen.
Was aber ist all das zu dem gestrigen Paukenschlag von Standard & Poor's. Die Ratingagentur senkte den Ausblick für US-Schulden auf negativ – der weltgrösste Schuldner droht sein AAA zu verlieren. Wenn auch sicher gerechtfertigt, wie zufällig gestern hier dargelegt: „Das US-BIP entspricht in etwa den Schulden. Jetzt liegt die Steuerquote in den USA bei rund 20 Prozent. Heisst nichts anderes, als dass die USA in der Realität mit dem Fünffachen ihrer Jahreseinnahmen verschuldet ist. Das vor Kosten/Ausgaben. Wie realistisch kann eigentlich da die Rückzahlung der Schulden sein? Trotzdem gibt es ein AAA dafür.“ Auch nicht schlecht: Jetzt verbleibt der vielgeschmähte Euro als letzte AAA-Region der Welt (zumindest teilweise), nachdem Japan als Nummer drei seit Februar 2001 darauf verzichten muss. Und auch noch lebt. Aber wenigstens eine Bevölkerung hat, die ihre Ersparnisse in eigene Staatsanleihen steckt. Und nicht eine, die sie verkonsumierte.
Und wie lange wird ein Teil der Euro-Staaten noch ihr Triple-A behalten, wenn die Haftungen immer höher und der Zahlungseintritt immer wahrscheinlicher wird? Das passiert, wenn wir uns derart gegen einen Schuldenschnitt bei Griechenland und Co wehren. Das Prinzip muss heissen: Finanzierung von Neuschulden gegen Reformen. Für Altschulden darf es keinen Persilschein geben, also ab zum Frisör. Passend diese APA-Meldung: In der griechischen Regierung wird einem Zeitungsbericht zufolge eine Umschuldung des Landes als unausweichlich betrachtet. "Die Welt" zitierte einen ungenannten Minister der Regierung von Giorgos Papandreou mit den Worten: "Jetzt ist die Frage nicht mehr, ob wir umschulden, sondern nur noch wann." Also, lasst sie Umschulden, sonst haben die „Wahren Europäer“ Zulauf zuhauf. So wie die „Wahren Finnen“.
Vor dieser neuen Sorge-Front verkommen die heutigen Makrodaten ein bisserl zu Mauerblumen. Island Zinsentscheid sowieso, der Schweden auch. Hinzu kommen die PMIs für April aus Frankreich, Deutschland und der Eurozone. Die Grundtendenz dürfte wie folgt sein: Nach dem März-Rückgang wird es nochmals ein bisserl tiefer gehen, aber auf hohem Niveau. Heisst nicht nichts anderes, als dass die Wachstumsraten ihren Höhepunkt überschritten haben, aber wachsen.
Anders herum geht’s in den USA. Dort muss es rein technisch im März bei den Baubeginnen einen Rebound sehen, nachdem der Februar ein Minus von 22,5 Prozent brachte.
Aporpos Minus – wie die jüngsten Kursentwicklungen in Wien. Den ATX aus technischer Sicht gibt es unter http://www.be24.at/blog/entry/657638/atx-die-hoffnung-heisst-seitwaertstrend
schönen Tag
Was bisher geschah: 25. Jänner 2010 Kauf ATX XXL WAVE Put mit 24,2/24,4; Stopp-Loss 4800 Punkte (ISIN DE000DB91DA0) - verkauft - Gewinn 5,1% 28. Jänner Kauf ATX XXL WAVE Call mit 5,52/5,72; Stopp-Loss 2070 Punkte (ISIN DE000B2QA21) – verkauft – Verlust 5,15% 2. Februar Kauf ATX XXL WAVE Call mit 1,51/1,71; Stopp-Loss 2480 Punkte (ISIN DE000DB6G389) – ausgestoppt am 4.2. – Verlust 29,8% 2. Februar Kauf ATX XXL WAVE Put mit 2,32/2,52; Stopp-Loss 2680 Punkte (ISIN DE000DB6A234) - verkauft - Gewinn 23,4% 7. Februar: Kauf ATX XXL Wave Call mit 12,14/12,26, Stopp-Loss 1230 Punkte (ISIN DE000DB4JAF5) verkauft - Gewinn: 1,5% 16. Februar: Kauf ATX XXL Wave Call mit 3,05/3,25; Stopp-Loss 2280 Punkte (ISIN DE000DB4QW56) - verkauft - Verlust 7,2% 4. März: Kauf ATX XXL Wave Call mit 2,29/2,49; Stopp-Loss 2280 Punkte (ISIN DE000DB4QW56) 10. März: Verkauf Hälfteposition Call DE000DB4QW56 - Gewinn 10,2% 29. März: Verkauf der zweiten Hälfte Call DE000DB4QW56 -Gewinn 37,4% 6. April: Kauf ATX XXL Wave Call mit 4,38/4,58; (ISIN DE000DB4QW56) 15. April: Verkauf der Hälfte-Position von DE000DB4QW56 - Gewinn 13,21%. 21. April: Verkauf der zweiten Hälfte-Position von DE000DB4QW56 - Gewinn 8,84%. 27. April: Kauf ATX XXL Wave Call mit 5,28/5,48; (ISIN DE000DB4QW56) - halbe Position (Stopp-Loss 2280) 28. April: Kauf ATX WAVE XXL Put (ISIN DE000DB6PY46) mit 2,69 auf 2,89 03. Mai Verkauf ATX WAVE XXL Put (ISIN DE000DB6PY46) - Gewinn 10,03%. 10. Mai Kauf ATX WAVE XXL Put (D000DB96LA2) mit 6,25 auf 6,45 - halbe Position. 21. Mai Verkauf ATX XXL Wave Call (DE000DB4QW56) - Verlust 19,89% 25. Mai Verkauf ATX WAVE XXL Put (D000DB96LA2) - Gewinn 26,28% 26. Mai Kauf ATX WAVE XXL Put (D000DB96LA2) mit 7,10 auf 7,30 7. Juni Verkauf WAVE XXL Put (D000DB96LA2) - Gewinn 15,89% 7. Juni Kauf WAVE XXL Call (DE000DB2QA21) mit 2,44 auf 2,64 - halbe Position. 8. Juni Verkauf WAVE XXL Call (DE000DB2QA21) - Gewinn 1,89% 21. Juni Kauf WAVE XXL Put (DE000DB85S8) mit 2,40 - 2,60 24. Juni Verkauf WAVE XXL Put (DE000DB85S8) - Gewinn 22,31% 17. August Kauf WAVE XXL Put (DB96LA) um 5,83 17. August Kauf ATX WAVE XXL Call (DB9L3L) um 5,06 - Verkauf um 4,87 - Verlust 3,6 Prozent. 13. September Kauf ATX WAVE XXL Call (DB2Qa2) um 5,20. 8. Oktober Verkauf WAVE XXL Put (DB96LA) - Verlust 25,7% 30. November Verkauf ATX WAVE XXL Call (DB2Qa2) - Gewinn 21,3 Prozent.
8. Februar Kauf ATX WAVE XXL Call (DE000DE32JC1) zu 3,42. 14. Februar Kauf ATX WAVE XXL Call (DE000DE32JC1) zu 3,62. 21. Februar Verkauf ATX WAVE XXL Call (DE000DE32JC1) zu 3,53 Gewinn über beide Positionen 0,7 Prozent 15. März Kauf ATX WAVE XXL Call DE000DB9L3L5 zu 4,60 16. März Verkauf ATX WAVE XXL Call DE000DB9L3L5 zu 4,93 - Gewinn 7,2 Prozent. 6. April Kauf ATX WAVE XXL Call (DE000DB9L3L5) zu 6,62.
Was wurde bisher gelernt? Risiko und spekulieren sind Tabus. Der "Bauch" gehört ausgeschaltet Der ATX macht bei einem RSI von etwa 40 regelmässig halt und strebt wieder nach oben. Divergenzen zwischen der Entwicklung von RSI und ATX sind ernst zu nehmen. Bei Produkten mit eingebautem Stopp-Loss-Kurs darf es keinen Zeitmangel geben.
Rein um nicht mit einem heimischen Anbieter in den ‚Clinch’ zu kommen, bediene ich mich zumindest in einem ersten Schritt einzig im Produktsortiment der Deutsche Bank, mit dem Nachteil, dass es im Vergleich klein ist. Auf den ATX gibt es von der Deutsche Bank sogenannte WAVEs, XXL steht dann zumeist für endlose Laufzeit (siehe http://www.xmarkets.at). Als kleine Besonderheit weisen diese Papiere einen Hebel sowie eine Knock-out-Schwelle auf. Im „Handbuch“ ( Technical Analysis of the Futures Markets) steht, dass primäre Aufgabe ist, den langfristigen Trend des Marktes zu eruieren. Bloomberg liefert Daten bis 1986 – also bitte – siehe Chart.
Zweiter Schritt (laut Handbuch): Stimmt dieser langfristige mit dem mittelfristigen Trend überein? Und empfiehlt fünf Jahre (siehe Chart).
Lang- und Mittelfrist-Trend stimmen somit NICHT überein.
Der Mittelfristtrend ist dann noch im kurzfristigeren Neun-Monat-Bereich abzutesten (siehe Chart). Und warum das Ganze? Der Sinn eines Trendfolgers ist es, neue Trends schnellstmöglich zu identifizieren, das deckt der MACD ab. Im Gegensatz dazu ist der RSI ein Oszillator (misst Kursausschläge rund um ein statistisches Mittel), dessen Hauteinsatzgebiet der trendlose Markt ist. Während Trendphasen warnt ein Oszillator aber vor kurzfristigen Marktextrempunkten. Das muss noch keine Trendumkehr bedeuten, aber vielleicht etwas wie kurzfristige Gewinnmitnahmen.