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Börsentalk Vormittagspause: Intercell, Daimler, MAN, BMW, Roth & Rau, etc.
Wiener Börse leicht im Minus
Der österreichische Aktienmarkt startet heute etwas schwächer in den Handel. Grossartige Neuigkeiten gibt es heute noch nicht - die internationalen Vorgaben, die leicht schwächer sind, sind die Orientierungsgeber. In den USA eröffnet heute nach Börsenschluss der Aluminiumkonzern Alcoa die Berichtssaison, was erst dann wieder für Aufmerksamkeit sorgen sollte.
Der ATX verliert aktuell rund 0,4 Prozent und notiert damit bei 2894 Punkten.
Mehr Aufmerksamkeit als gewünscht erhält im frühen Handel die Aktie von Intercell. Der Wiener Impfstoffhersteller meldete heute Früh ein Update für einen Impfstoff gegen Krankenhausinfektionen, der gemeinsam mit dem deutschen Konzern Merck entwickelt wird. Ein unabhängiges Expertenkomitee hat eine Studie dazu bewertet. Demzufolge habe die Studie die Wirksamkeitskriterien erfüllt. Dennoch hat die auch die Aussetzung der Rekrutierung von Studienteilnehmern empfohlen, bis das Nutzen/Risikoprofil weiter analysiert werde. Impfstoffe gegen Krankenhausinfektionen sind ein Schwerpunkt bei Intercell, demzufolge kritisch wird die Entwicklung beobachtet und sehr sensibel in der Aktie reagiert. Diese verliert heute mehr als 20 Prozent und notiert bei rund 6,5 Euro. Seit Jahresbeginn hat die Aktie damit bereits mehr als 43 Prozent abgegeben.
Europäische Börse starten mit leichten Minus in die neue Woche
Die europäischen Aktienmärkte zeigen sich heute Morgen mit etwas schwächeren Kursnotierungen.
Der DAX verliert aktuell rund 0,2 Prozent auf 7203 Punkte. Im EuroStoxx 50 beträgt das Minus knapp 0,1 Prozent. Die Einflussfaktoren sind heute rar - erst am Nachmittag wird in den USA die aktuelle Berichtssaison gestartet. Der Aluminium-Konzern startet traditionell den grossen Zahlenreigen. In den nächsten Tagen werden dann zahlreiche weitere Unternehmen ihre Quartalsberichte veröffentlichen. Das wird die Aufmerksamkeit der Anleger auf sich ziehen.
Grösster Verlierer im DAX sind die Aktien von Daimler. Hier sorgt eine Rückstufung durch die Analysten der Credit Suisse für die Kursverluste. Die Analysten haben die Aktie von zuvor "übergewichten" auf "neutral" zurückgestuft. Die Aktien von Daimler verlieren rund 2,7 Prozent. Die Analysten begründeten ihre Abstufung damit, dass es bessere Optionen für Anleger gäbe, zB im Bereich LKW MAN und im Bereich PKW BMW.
Im TecDAX steigen die Aktien von Roth & Rau dagegen um rund 14 Prozent. Im Zuge der Komplettübernahme durch Meyer Burger - einem Maschinenwerkzeugkonzern aus der Schweiz - legen die Aktien derart deutlich zu. Meyer Burger besitzen bereits jetzt rund 11 Prozent und wollen die restlichen 89 Prozent ebenfalls für sich gewinnen. Dazu bieten sie laut heutigen Ankündigungen 22 Euro je Roth & Rau-Aktie. Daher steigen die Aktien heute auf dieses Niveau an, nachdem sie am Freitag noch bei 19,50 Euro geschlossen hatten. Seit Jahresbeginn hat die Aktie bereits rund 81 Prozent zulegen können. Allerdings hat die Aktie ein weniger erfolgreiches Jahr 2010 hinter sich, wo letztendlich ein Jahresminus von knapp 60 Prozent zu Buche stand.
Der österreichische Aktienmarkt startet heute etwas schwächer in den Handel. Grossartige Neuigkeiten gibt es heute noch nicht - die internationalen Vorgaben, die leicht schwächer sind, sind die Orientierungsgeber. In den USA eröffnet heute nach Börsenschluss der Aluminiumkonzern Alcoa die Berichtssaison, was erst dann wieder für Aufmerksamkeit sorgen sollte.
Der ATX verliert aktuell rund 0,4 Prozent und notiert damit bei 2894 Punkten.
Mehr Aufmerksamkeit als gewünscht erhält im frühen Handel die Aktie von Intercell. Der Wiener Impfstoffhersteller meldete heute Früh ein Update für einen Impfstoff gegen Krankenhausinfektionen, der gemeinsam mit dem deutschen Konzern Merck entwickelt wird. Ein unabhängiges Expertenkomitee hat eine Studie dazu bewertet. Demzufolge habe die Studie die Wirksamkeitskriterien erfüllt. Dennoch hat die auch die Aussetzung der Rekrutierung von Studienteilnehmern empfohlen, bis das Nutzen/Risikoprofil weiter analysiert werde. Impfstoffe gegen Krankenhausinfektionen sind ein Schwerpunkt bei Intercell, demzufolge kritisch wird die Entwicklung beobachtet und sehr sensibel in der Aktie reagiert. Diese verliert heute mehr als 20 Prozent und notiert bei rund 6,5 Euro. Seit Jahresbeginn hat die Aktie damit bereits mehr als 43 Prozent abgegeben.
Europäische Börse starten mit leichten Minus in die neue Woche
Die europäischen Aktienmärkte zeigen sich heute Morgen mit etwas schwächeren Kursnotierungen.
Der DAX verliert aktuell rund 0,2 Prozent auf 7203 Punkte. Im EuroStoxx 50 beträgt das Minus knapp 0,1 Prozent. Die Einflussfaktoren sind heute rar - erst am Nachmittag wird in den USA die aktuelle Berichtssaison gestartet. Der Aluminium-Konzern startet traditionell den grossen Zahlenreigen. In den nächsten Tagen werden dann zahlreiche weitere Unternehmen ihre Quartalsberichte veröffentlichen. Das wird die Aufmerksamkeit der Anleger auf sich ziehen.
Grösster Verlierer im DAX sind die Aktien von Daimler. Hier sorgt eine Rückstufung durch die Analysten der Credit Suisse für die Kursverluste. Die Analysten haben die Aktie von zuvor "übergewichten" auf "neutral" zurückgestuft. Die Aktien von Daimler verlieren rund 2,7 Prozent. Die Analysten begründeten ihre Abstufung damit, dass es bessere Optionen für Anleger gäbe, zB im Bereich LKW MAN und im Bereich PKW BMW.
Im TecDAX steigen die Aktien von Roth & Rau dagegen um rund 14 Prozent. Im Zuge der Komplettübernahme durch Meyer Burger - einem Maschinenwerkzeugkonzern aus der Schweiz - legen die Aktien derart deutlich zu. Meyer Burger besitzen bereits jetzt rund 11 Prozent und wollen die restlichen 89 Prozent ebenfalls für sich gewinnen. Dazu bieten sie laut heutigen Ankündigungen 22 Euro je Roth & Rau-Aktie. Daher steigen die Aktien heute auf dieses Niveau an, nachdem sie am Freitag noch bei 19,50 Euro geschlossen hatten. Seit Jahresbeginn hat die Aktie bereits rund 81 Prozent zulegen können. Allerdings hat die Aktie ein weniger erfolgreiches Jahr 2010 hinter sich, wo letztendlich ein Jahresminus von knapp 60 Prozent zu Buche stand.