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Stabel: Morning News: Alcoa, Toyota, Icesave, Hochtief, Roth & Rau, Siemens, Ferrostaal, Hannover Rück, Förderung regenerativer Energien
Autos
Weil Teile aus Japan fehlen, muss Toyota seine Produktion in Nordamerika kräftig herunterfahren. In den kommenden Wochen sei mit Einschränkungen zu rechnen, teilte Toyota USA am Freitag mit. An fünf Tagen bleiben demnach sogar fast alle Fabriken geschlossen.
Banken Die Isländer haben in einer Volksabstimmung mehrheitlich auch das zweite Abkommen zur Schuldentilgung für die gescheiterte Online-Bank Icesave abgelehnt. Es sah vor, Grossbritannien und den Niederlanden schrittweise 3,9 Mrd EUR zurückzuzahlen, mit denen beide Länder ihre Icesave-Anleger für den Verlust ihrer Spareinlagen entschädigten, nachdem die isländische Bank 2008 in der Finanzkrise pleite ging.
Bau Hochtief hat in Folge der Reduzierung der Ergebnisprognose bei seiner australischen Tochtergesellschaft Leighton seine eigene Prognose für das laufende Geschäftsjahr 2011 reduziert. Abhängig vom Ergebnis und Umfang der Anteilsveräusserung im Bereich HOCHTIEF Concessions erwartet der Vorstand von HOCHTIEF nunmehr ein bis auf die Hälfte des Vorsteuerergebnisses des Vorjahres reduziertes Vorsteuerergebnis im Konzern. Der Konzerngewinn wird über dem Konzerngewinn des Vorjahres erwartet. Die Ergebnisprognosen von HOCHTIEF für die Geschäftsjahre 2012 und 2013 sind nach wie vor nicht beeinträchtigt. Der Vorstandsvorsitzende der Hochtief AG, Herbert Lütkestratkötter, tritt zur Hauptversammlung des Unternehmens im Mai von seinem Amt zurück. Der Schritt erfolge "im besten beiderseitigen Einvernehmen", teilte der Essener Baudienstleister in der Nacht zum Montag mit. Sein Nachfolger wird am 12. Mai Vorstandsmitglied Frank Stieler, seit März 2009 Mitglied des Gremiums und verantwortlich für die neu geschaffene Sparte Hochtief Europe.
Industrie Der Solar-Maschinenbauer Roth & Rau soll von der der Schweizer Meyer Burger übernommen werden. Beide Unternehmen hätten einen Vertrag über einen Zusammenschluss abgeschlossen, teilte Roth & Rau in der Nacht mit. Eine Meyer-Burger-Tochter wolle den Roth & Rau-Aktionären im Rahmen eines freiwilligen öffentlichen Übernahmeangebots 22 Euro je Aktie zahlen. Firmenchef Dietmar Roth und die Gründerfamilien von Roth & Rau hätten ihre Anteile bereits an Meyer Burger verkauft. Die Roth & Rau-Aktie hatte zuletzt mit 19,75 Euro notiert. Siemens hat den Ausstieg aus dem Atom-Gemeinschaftsunternehmen mit dem französischen Staatsunternehmen Areva bereits vollzogen. Am 18. März habe der Münchner Konzern seine 34% an Areva NP auf den französischen Mutterkonzern übertragen, heisst es aus Unternehmenskreisen. Auch ein Siemens-Sprecher bestätigte den Ausstieg. FERROSTAAL: Die Einstellung des Verfahrens wegen Korruption gegen Geldbusse ist geplatzt. Jetzt droht ein erbitterter Streit zwischen den Eignern, dem Lkw-Konzern MAN und dem arabischen Staatsfonds IPIC.
Versicherer Der Rückversicherer Hannover Rück wird seine Jahresprognose nach dem Erdbeben in Japan vermutlich senken. 'Das ist wahrscheinlich. Wir wollen aber erst einmal die Zahlen zum ersten Quartal abwarten', sagte Finanzvorstand Roland Vogel der 'Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung'. Er bezifferte die von dem Unternehmen zu tragenden Schäden mit 250 Millionen Euro.
Versorger Die vier grossen Stromkonzerne haben als Reaktion auf das schwarz-gelbe Atom-Moratorium ihre Zahlungen an den Milliardenfonds zur Förderung regenerativer Energien gestoppt. Das teilten die Atomkraftwerksbetreiber RWE, Eon, Vattenfall und EnBW der Bundesregierung am Freitag telefonisch mit. Die Konzerne begründeten ihren Schritt mit der Bindung der Zahlungen an die 2010 vereinbarte Laufzeitverlängerung für die Meiler.
Banken Die Isländer haben in einer Volksabstimmung mehrheitlich auch das zweite Abkommen zur Schuldentilgung für die gescheiterte Online-Bank Icesave abgelehnt. Es sah vor, Grossbritannien und den Niederlanden schrittweise 3,9 Mrd EUR zurückzuzahlen, mit denen beide Länder ihre Icesave-Anleger für den Verlust ihrer Spareinlagen entschädigten, nachdem die isländische Bank 2008 in der Finanzkrise pleite ging.
Bau Hochtief hat in Folge der Reduzierung der Ergebnisprognose bei seiner australischen Tochtergesellschaft Leighton seine eigene Prognose für das laufende Geschäftsjahr 2011 reduziert. Abhängig vom Ergebnis und Umfang der Anteilsveräusserung im Bereich HOCHTIEF Concessions erwartet der Vorstand von HOCHTIEF nunmehr ein bis auf die Hälfte des Vorsteuerergebnisses des Vorjahres reduziertes Vorsteuerergebnis im Konzern. Der Konzerngewinn wird über dem Konzerngewinn des Vorjahres erwartet. Die Ergebnisprognosen von HOCHTIEF für die Geschäftsjahre 2012 und 2013 sind nach wie vor nicht beeinträchtigt. Der Vorstandsvorsitzende der Hochtief AG, Herbert Lütkestratkötter, tritt zur Hauptversammlung des Unternehmens im Mai von seinem Amt zurück. Der Schritt erfolge "im besten beiderseitigen Einvernehmen", teilte der Essener Baudienstleister in der Nacht zum Montag mit. Sein Nachfolger wird am 12. Mai Vorstandsmitglied Frank Stieler, seit März 2009 Mitglied des Gremiums und verantwortlich für die neu geschaffene Sparte Hochtief Europe.
Industrie Der Solar-Maschinenbauer Roth & Rau soll von der der Schweizer Meyer Burger übernommen werden. Beide Unternehmen hätten einen Vertrag über einen Zusammenschluss abgeschlossen, teilte Roth & Rau in der Nacht mit. Eine Meyer-Burger-Tochter wolle den Roth & Rau-Aktionären im Rahmen eines freiwilligen öffentlichen Übernahmeangebots 22 Euro je Aktie zahlen. Firmenchef Dietmar Roth und die Gründerfamilien von Roth & Rau hätten ihre Anteile bereits an Meyer Burger verkauft. Die Roth & Rau-Aktie hatte zuletzt mit 19,75 Euro notiert. Siemens hat den Ausstieg aus dem Atom-Gemeinschaftsunternehmen mit dem französischen Staatsunternehmen Areva bereits vollzogen. Am 18. März habe der Münchner Konzern seine 34% an Areva NP auf den französischen Mutterkonzern übertragen, heisst es aus Unternehmenskreisen. Auch ein Siemens-Sprecher bestätigte den Ausstieg. FERROSTAAL: Die Einstellung des Verfahrens wegen Korruption gegen Geldbusse ist geplatzt. Jetzt droht ein erbitterter Streit zwischen den Eignern, dem Lkw-Konzern MAN und dem arabischen Staatsfonds IPIC.
Versicherer Der Rückversicherer Hannover Rück wird seine Jahresprognose nach dem Erdbeben in Japan vermutlich senken. 'Das ist wahrscheinlich. Wir wollen aber erst einmal die Zahlen zum ersten Quartal abwarten', sagte Finanzvorstand Roland Vogel der 'Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung'. Er bezifferte die von dem Unternehmen zu tragenden Schäden mit 250 Millionen Euro.
Versorger Die vier grossen Stromkonzerne haben als Reaktion auf das schwarz-gelbe Atom-Moratorium ihre Zahlungen an den Milliardenfonds zur Förderung regenerativer Energien gestoppt. Das teilten die Atomkraftwerksbetreiber RWE, Eon, Vattenfall und EnBW der Bundesregierung am Freitag telefonisch mit. Die Konzerne begründeten ihren Schritt mit der Bindung der Zahlungen an die 2010 vereinbarte Laufzeitverlängerung für die Meiler.