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US-Börsen im Frühhandel leichter

Die New Yorker Aktienbörsen haben am heutigen verkürzten Handelstag kurz nach Börseneröffnung mit leichteren Kursen tendiert. Bis 15.55 Uhr MEZ fiel der Dow Jones Industrial Index 78,78 Einheiten oder 0,70 Prozent auf 11.108,50 Zähler. Der S&P-500 Index sank 6,33 Punkte oder 0,53 Prozent auf 1.192,02 Zähler. Der Nasdaq Composite Index verringerte sich um 6,92 Punkte (minus 0,27 Prozent) auf 2.536,20 Einheiten.

Unter den an der New York Stock Exchange gelisteten Titeln standen sich bisher 462 Gewinner und 1.549 Verlierer gegenüber. 132 Werte notierten unverändert. Bis zum oben genannten Zeitpunkt wurden rund 59,51 Mio. Aktien umgesetzt.

Auch am US-Aktienmarkt belastete die Sorge einer Ausweitung der europäischen Schuldenkrise. Nach Irland soll einem Pressebericht zufolge nun auch Portugal unter den Rettungsschirm von EU und IWF für finanzschwache Euro-Staaten gedrängt werden. Die portugiesische Regierung bezeichnete den Bericht allerdings als "komplett falsch". Geopolitische Spannungen nach dem in den vergangenen Tagen aufgeflammten Konflikt auf der koreanischen Halbinsel sorgen ebenfalls für eine gedämpfte Stimmung bei den Anlegern. Zudem stiegen zusätzlich die Erwartungen einer weiteren Straffung der chinesischen Geldpolitik und damit die Sorge einer abflachenden Nachfrage aus dem Reich der Mitte.

Dieser Nachrichtenlage entsprechend fand man vor allem Banken- und Rohstoffwerte auf den Verkaufslisten der Investoren. Erstere werden mitunter durch das Engagement bei irischen Banken belastet. So zeigten sich etwa die Papiere von Bank of America 1,06 Prozent im Minus bei 11,16 Dollar. Goldman Sachs fielen 0,87 Prozent auf 158,86 Dollar. Unter den Rohstoff-Titeln zeigten sich Alcoa mit minus 1,43 Prozent auf 13,12 Dollar schwächer.

Boeing gaben leicht nach und notierten zu Beginn 0,32 Prozent tiefer bei 65,20 Dollar. Nach dem Brand bei einem Testflug des neuen Langstreckenfliegers Dreamliner hat der US-Flugzeugbauer "kleinere Änderungen" am elektrischen System der Maschine angekündigt, wodurch sich die Auslieferung des Dreamliners weiter nach hinten verschieben könnte.

Unter den wenigen Gewinnern konnten die Aktien von Del Monte Foods mit einem Kursplus von 4,22 Prozent auf 18,75 Dollar herausstechen. Am handelsfreien Donnerstag hatte eine vom US-Investor KKR geführte Gruppe bekanntgegeben, das Unternehmen für 19 Dollar je Aktie übernehmen zu wollen. Der Lebensmittelproduzent hat dem Kauf mit einem Volumen von insgesamt 5,3 Milliarden Dollar inklusive übernommener Schulden bereits zugestimmt.